Für M1 Max und M1 Pro: Apple überarbeitet Final Cut Pro und Logic Pro

Die Profiprogramme für Videoschnitt und Tonbearbeitung bekommen neue Funktionen wie 8K ProRes Video und Spatial Audio.

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(Bild: Apple)

Update
Von
  • Ben Schwan

Apple hat passend zu seinen neuen Profi-Notebooks auch frische Updates seiner zwei wichtigsten Professional-Apps vorgelegt: Final Cut Pro X und Logic Pro X. Diese hören nun auf die Versionsnummern 10.6 respektive 10.7 und kommen mit einer ganzen Reihe neuer Funktionen. Außerdem sind das Videoschnittprogramm und die Digital Audio Workstation für M1 Max und M1 Pro optimiert, wie der Hersteller ankündigte.

So soll es mit Final Cut nun erstmals auf einem Notebook möglich sein, sieben Streams mit 8K-ProRes- oder 8K HDR-Videomaterial gleichzeitig wiederzugeben. Final Cut Pro bringt außerdem einen neuen Objekttracker mit, der mit maschinellem Lernen automatisch Gesichter und Objekte erkennt und ihre Bewegungen anpasst. So sollen sich "wunderschöne Titel und Effekte in Kinoqualität auf jedem Mac" erstellen lassen. "Die Analyse für das Objekttracking ist auf dem neuen 16" MacBook Pro bis zu 5-mal schneller", so Apple.

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Logic Pro X kann nun standardmäßig Spatial- beziehungsweise 3D-Audio-Titel ohne externe Plug-ins produzieren. Endergebnis sind Tracks in Dolby Atmos, die sich auch über Apple Music verbreiten lassen. Laut Apple ist es zudem auf einem MacBook Pro mit M1-Max-Chip möglich, bis zu dreimal mehr Plug-ins bei der Aufnahme zu verwenden als zuvor. Weiterhin wurden 13 Plug-Ins in Logic Pro – darunter Space Designer, Limiter, Loudness Meter und Tremolo – überarbeitet, um mit Spatial Audio zu arbeiten.

Weiterhin hat Apple die Programme an macOS 12 alias Monterey angepasst, das ab Montag erhältlich ist. Trotzdem bleiben Final Cut Pro X und Logic Pro X Universal-Apps, sind also auch weiterhin auf Intel-Maschinen lauffähig. Die Programme sind ab sofort erhältlich und kosten 300 (Final Cut Pro) beziehungsweise 200 (Logic Pro) Euro. Parallel wurden auch Motion 5.6 für Motion Graphics und das Mastering-Werkzeug Compressor 4.6 bereitgestellt. Sie sind für jeweils 50 Euro zu haben. Ein Pro-Apps-Paket für Bildungskunden kostet 240 Euro.

[Update 19.10.21 21:28 Uhr:] Apple hat auch eine neue Version von iMovie für den Mac veröffentlicht. Version 10.3 ist für die neuen MacBook-Pro-Modell optimiert und kann Videos im Cinematic-Modus von iPhone 13 schneiden – unter dem kommenden macOS 12. So lässt sich der Tiefeneffekt setzen und die jeweilige Fokussierung bestimmen. Focus Points sind auch über die Video-Timeline anseh- und löschbar.

(bsc)