Für MS-Teams-Verweigerer: Element startet neuen Bridging-Dienst

MS Teams ist in vielen Unternehmen zur Nummer eins aufgestiegen, doch der proprietäre Silo hat nicht nur Freunde. Mit Element bleibt man trotzdem in Kontakt.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 38 Beiträge

(Bild: Element)

Update
Von
  • Moritz Förster

Wer Microsoft Teams nicht installieren und nutzen will, aber trotzdem mit seinen Kollegen über den Dienst kommunizieren muss, kann nun auf einen neuen Bridging-Dienst von Element zurückgreifen. Letztere bieten unter dem Namen Element Matrix Services (EMS) eine dezentrale und offene Chat-Software an, die auf dem freien Matrix-Protokoll basiert.

Mit der neuen Bridge können Nutzer Nachrichten zwischen Element und Teams austauschen, ohne den präferierten Client wechseln zu müssen. Auf Wunsch zeigt Microsofts Software die Element-Anwender als reguläre Teams-Nutzer an, der Element-Client markiert letztere immer entsprechend. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung funktioniert jedoch ausschließlich mit anderen Element-Clients – eine solche Sicherheit biete der 800-Pfund-Gorilla ohnehin nicht.

Neben Chats zwischen einzelnen Nutzern und in Gruppen umfasst der Bridging-Dienst ebenfalls Videokonferenzen und Anrufe. Die Kosten berechnet der Anbieter nach der Anzahl der Anwender: Pro Nutzer kostet die Teams-Bridge 0,50 US-Dollar im Monat. Zuvor hatte Element bereits ähnliche Funktionen für Slack, aber auch IRC, Telegram und Discord eingeführt.

[Update 19.04.2021, 11:00 Uhr:] Element bietet kein Hosting einer Signal-Brücke an, es existiert jedoch eine Community-Version für selbst betriebene Server.

(fo)