Für Ryzen-Prozessoren: EVGA baut jetzt auch AMD-Mainboards

Das X570 Dark wird EVGAs erstes Mainboard für AMDs Ryzen-Prozessoren. Mit gedrehter AM4-CPU-Fassung hebt es sich von der Konkurrenz ab.

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(Bild: Vince Lucido)

Von
  • Mark Mantel

Nachdem EVGA zuletzt in der AM2+-Generation AMD-Mainboards wie das nForce 730a entworfen hat, erscheinen jetzt die ersten Modelle des Herstellers für Ryzen-Prozessoren. Zum Lebensabend der AM4-Plattform legt EVFA das X570 Dark und X570 FTW auf und geht damit ausstattungsmäßig in die Vollen.

Das X570 Dark zeigt der EVGA-nahe Extrem-Übertakter Vince Lucido im Rahmen einer Werbekampagne über Facebook. EVGA selbst hat mehrere Teaser veröffentlicht, darunter ein kurzes Ankündigungsvideo – eine offizielle Vorstellung steht noch aus.

Wie schon bei den Prozessorfassungen von Intel-Mainboards wie dem Z590 Dark und Z490 Dark dreht EVGA beim X570 die AM4-CPU-Fassung um 90 Grad, sodass die RAM-Steckplätze an der Oberkante sitzen und die CPU-Spannungswandler links von der CPU-Fassung beziehungsweise auch darunter.

Laut dem Hersteller soll sich die Anordnung besonders gut zum Übertakten eignen – letztendlich setzt sich EVGA so aber vor allem optisch von der Konkurrenz ab. Andere Hersteller wie Asus setzen bei Overclocking-Mainboards lediglich ebenfalls auf nur zwei RAM-Steckplätze, da bei vieren durch die T-Topologie oder Daisy-Chain die Taktfreudigkeit etwas sinken soll.

Beim X570 Dark fallen derweil die großen Kühlkörper auf – bei den Spannungswandlern in Form feiner Aluminiumlamellen. Auf einen Lüfter für den Chipsatz verzichtet die Firma wie die Konkurrenz bei ihren jüngsten X570-Ablegern. Neben den Stromanschlüssen befinden sich zwei Schalter – untypisch für moderne Mainboards.

EVGAs Platinen gehören erfahrungsgemäß zum teureren Angebot. So trägt etwa das Z590 Dark eine Preisempfehlung von 620 Euro. Eine ähnliche UVP erwarten wir auch beim X570 Dark.

(mma)