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Fullstack Rust: Workshops für den Ein- und Umstieg in das Programmieren mit Rust

Die betterCode() Rust erhält drei flankierende Workshops: eine Einführung, Browser-Module mit Wasm und Rust sowie Netzwerkapplikationen mit dem Tokio Stack.

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betterCode() Rust, Online-Konferenz zur Programmiersprache Rust, rustlang, Fullstack Rust, am 13. Oktober 2021, mit Vorschau auf die Edition Rust 2021 und drei neuen Workshops zu Tokio Stack, Einführung Rust 101 und Wasm-Module für den Browser mit Rust
Von
  • Silke Hahn

Rust zählt unter den jüngeren Programmiersprachen zu den vielversprechendsten und kann bestehende Programmierkenntnisse sinnvoll erweitern – gerade in sicherheitskritischen Bereichen, aber auch im Backend. Die Veranstalter der eintägigen betterCode()-Konferenz zu Rust (heise Developer und dpunkt.verlag) haben nun drei Workshops ins Programm aufgenommen, die insbesondere für Entwicklerinnen und Entwickler mit Kenntnissen in Sprachen wie C/C++ oder Java interessant sein dürften.

Der Mitbegründer des Rust Meetup Linz Rainer Stropek erklärt in einem einführenden Workshop am 20. Oktober das Speichermanagement in Rust und erläutert die Rust-Konzepte Ownership, References, Borrowing und Lifetimes. Er zeigt die Konzepte anhand praktischer Code-Beispiele. Wer teilnimmt, erlangt ein Problembewusstsein der Sicherheitsrelevanz von Speicherverwaltung, baut Verständnis auf für die Rust-Kernkonzepte und erkennt Unterschiede zwischen Rust und anderen gängigen Programmiersprachen.

Am 27. Oktober bietet Stropek einen alternativen Einstieg in Rust am Beispiel von WebAssembly (Wasm): Wer teilnimmt, lernt die Grundlagen von Rust am Beispiel der Entwicklung von Wasm-Modulen kennen. Die Teilnehmer erarbeiten vormittags mit dem Workshopleiter die wichtigsten Konzepte der Sprache mit einem Fokus auf die für Wasm besonders relevanten Sprachfunktionen. Nachmittags geht es mit dem Dreamteam Wasm und Rust in den Browser.

Der Dynatrace-Mitarbeiter und Mitorganisator des Rust Meetup Linz Stefan Baumgartner führt am 28. Oktober in die Netzwerkapplikationen mit Rust ein. Hier dreht sich alles um die asynchrone Runtime Tokio, die für Netzwerkapplikationen konzipiert ist und in zahlreichen Bibliotheken und Anwendungen Grundaufgaben übernimmt: asynchrones I/O sowie Aufgaben wie die Synchronisierung und das Scheduling. Da man in Rust unweigerlich über Tokio stolpert, stellt der ganztägige Workshop den Tokio Stack und das zugehörige Ökosystem mit Praxisbeispielen vor. Wer teilnimmt, navigiert durch Crates und schreibt im Laufe des Workshoptags einfache Chats, Microservices sowie größere Web-Anwendungen. Auch weniger erfahrene Rust-Programmierer sollten mit dem Tokio Stack leicht zu stabilen Resultaten gelangen.

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Zuvor spannt am 13. Oktober der Konferenztag einen breiten Bogen von den Grundlagen über Microservices bis zum praktischen Einsatz in sicherheitskritischen Anwendungen. Auch ein Blick in die kommende Edition Rust 2021 ist dabei:

  • Rust im großen Programmiersprachen-Wettkampf
  • Concurrency, Data Correctness, and Rust
  • Rust Memory Management
  • Microservices mit Rust
  • Serverless Rust
  • Medizinische Visualisierung mit Rust
  • Rust 2021

Tickets für die Konferenz sind bis zum 29. September zum Frühbucherpreis von 149 Euro zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer erhältlich, die Workshoptickets sind zu jeweils 449 Euro (zzgl. MwSt.) erhältlich. Für Teams, Studierende und Schüler bieten die Veranstalter Rabatte an. Wer über die betterCode()-Konferenzen auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte sich für den Newsletter eintragen oder den Veranstaltern auf Twitter folgen.

(sih)