Galaxy Note 20 Ultra und Note 20: Samsungs neue Stift-Smartphones

Das neue Galaxy Note ist noch größer als sein Vorgänger, hat eine ganze Reihe neuer Funktionen – und wird ziemlich teuer.

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Samsung Galaxy Note 20 Ultra

(Bild: c't/sht)

Von
  • Steffen Herget
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Samsung legt die Note-Reihe mit dem Galaxy Note 20 und Note 20 Ultra neu auf. Die Stift-Smartphones kommen in neuen Farben, mit erweiterten Funktionen für den S-Pen und neuen Kameras auf den Markt. Ein Jahr vor dem zehnten Jubiläum der Galaxy Notes lässt es Samsung nicht mit einer dezenten Modellpflege bewenden, sondern baut viel um.

Das Galaxy Note war schon immer ein großes Smartphone, und die neue Generation macht da keine Ausnahme – im Gegenteil. Das Display des Note 20 Ultra ist im Vergleich mit dem Vorgängermodell Note 10+ noch einmal um 0,1 Zoll gewachsen und misst jetzt 6,9 Zoll in der Diagonale. Damit zählt das Note 20 Ultra zu den größten Smartphones auf dem Markt, passt nicht mehr in alle Hosentaschen und ist weiterhin kaum mit einer Hand bedienbar.

Erstmals unterstützt ein Note eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz – allerdings nur das Ultra. Das Note 20, dessen Display 6,7 Zoll groß ist, kann nur 60 Hz. Das Note 20 Ultra stellt auf dem Display 3088×1440 Pixel dar und hat ein neues OLED-Panel, das laut Hersteller 25 Prozent heller strahlt als bisher. Beim Note 20 beträgt die Auflösung 2400×1080 Pixel.

Der Prozessor ist unterdessen seit dem Galaxy S20 sattsam bekannt, es handelt sich um den Exynos 990. Außerhalb von Europa verkauft Samsung das neue Note in einigen Märkten, etwa den USA, mit einem Snapdragon-Chip von Qualcomm. Im 5G-Netz funken sowohl das Ultra als auch das günstigere Note 20. Beide neuen Galaxy-Smartphones unterstützen Dual-SIM entweder über die Kombination aus eSIM und physischer Karte oder mit zwei echten SIMs.

S-Pen im Samsung Galaxy Note 20 Ultra

(Bild: c't/sht)

Zentrales Merkmal des Note bleibt auch 2020 der S-Pen. Stift und Knöpfe am Smartphone tauschen allerdings die Seiten – die Buttons wandern wieder an die rechte Seite, der S-Pen steckt nun links im Smartphone. Der S-Pen und die Notiz-App von Samsung haben einige neue Funktionen bekommen. Über die sogenannten Air Actions lässt sich der Stift als Fernbedienung für Android (Home, Zurück, App-Übersicht) benutzen. Auch Screenshots werden wahlweise durch Herumfuchteln mit dem Stift in der Luft ausgelöst.

Der S-Pen verbindet sich über Bluetooth LE mit dem Smartphone, ein 6-Achsen-Sensor nimmt die Bewegungen auf. Samsung verspricht eine deutlich geringe Latenz (9 statt 42 Millisekunden) als beim Note 10 und damit ein direkteres Schreibgefühl. Die Notizen-App synchronisiert nun über den Samsung-Account auch mit PC und Tablet und hat gelernt, gekritzelte Handschrift zu begradigen. Audio-Notizen hat Samsung ebenfalls integriert, zudem lassen sich PDF-Dateien erstellen und bearbeiten. Damit der Überblick über die digitalen Notizen besser wird, hat die App jetzt eine Ordnerstruktur.