Gaming-Grafikkarte: Intel Xe-HPG mit 2200 MHz in Benchmark-Datenbank

Intels erste Gaming-Grafikkarte findet sich im Geekbench wieder, wonach Tests mit unterschiedlichen GPUs bereits laufen.

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(Bild: Connect world/Shutterstock.com)

Von
  • Mark Mantel

In der Datenbank des Benchmark-Tools Geekbench ist ein Ergebnis einer Intel-Grafikkarte mit 128 Ausführungsführungseinheiten (Execution Units, EUs) und Xe-Architektur enthalten. Sollte der Chiphersteller keine gravierenden Architekturänderungen vornehmen, entsprächen 128 EUs 1024 Shader-Kernen. Das Modell würde also zur Einsteigerklasse gehören.

Die maximale GPU-Taktfrequenz hat Geekbench mit 2200 MHz ausgelesen – verglichen mit Intels bisheriger DG1-Grafikkarte alias Iris Xe Max und den integrierten Xe-GPUs der Prozessoren ein hoher Wert. AMDs Radeon-Baureihe RX 6000 schafft noch etwas höhere Taktfrequenzen.

Den verfügbaren Grafikspeicher gibt Geekbench im Falle von Intel-GPUs häufig falsch an, so erscheinen die knapp 4,7 GByte auch hier unglaubwürdig. Mangels finaler Grafiktreiber sind die Testergebnisse kaum aussagekräftig.

Die Webseite Videocardz fasst Gerüchte zusammen, wonach es sich bei der getesteten Grafikkarte um den kleinsten von drei kommenden Xe-HPG-Ablegern handeln soll. HPG steht für die Gaming-Version der Xe-Architektur (High Performance Gaming). Das Topmodell erscheint demnach mit viermal so vielen Shader-Kernen (512 EUs, 4096 Shader), das mittlere mit dreimal so vielen (384 EUs, 3072 Shader).

Intels Chef der "Accelerated Computing Systems and Graphics (AXG) Group" Raja Koduri hatte im Juni 2021 bereits ein Bild eines Xe-HPG-Grafikchips mit der Aufschrift "DG2-512" gezeigt, was die Gerüchte um ein Topmodell mit 512 EUs stützt. Demnach optimiert Intel derzeit den eigenen Grafiktreiber.

Die Vorstellung der ersten Gaming-Grafikkarten soll laut früherer Ankündigung noch in diesem Jahr stattfinden. Intel lässt die GPUs bei einem Chipauftragsfertiger produzieren, vermutlich bei TSMC mit Strukturen von 7 oder 6 Nanometern.

(mma)