Gaming-Monitor Raptor 27: Razers erstes Display in Deutschland lieferbar

Razers Raptor 27 soll sich mit seinem Standfuß von der Konkurrenz absetzen: Das Display lässt sich um 90 Grad neigen.

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(Bild: Razer)

Von
  • Mark Mantel

Anfang 2019 auf der IT-Messe CES vorgestellt und vergangenen Herbst in den US-amerikanischen Handel gebracht, jetzt auch in Deutschland verfügbar: Razer verkauft seinen ersten Desktop-Monitor Raptor 27.

Die Spezifikationen von Razers Raptor 27 ähneln jenen vieler anderer Gaming-Displays: 2560 × 1440 Pixel (WQHD) auf 27 Zoll Diagonale, IPS-Technik, bis zu 144 Hertz Bildwiederholrate und eine typische Helligkeit von 400 cd/m². Während die meisten Hersteller auf Panels von AU Optronics setzen, verbaut Razer offenbar eines von Innolux. Das Display verarbeitet 10 Bit pro Farbkanal (8 Bit + Framerate Control, FRC) und deckt den DCI-P3-Farbraum zu 95 Prozent ab.

Mittels Adaptive-Sync können Grafikkarten die Bildwiederholrate zwischen 48 und 144 Hertz dynamisch anpassen. AMDs FreeSync funktioniert sowohl über DisplayPort 1.4 als auch HDMI 2.0, Nvidias G-Sync Compatible ausschließlich über DisplayPort 1.4. Ein USB-C-Eingang nimmt ein DP-1.4-Signal entgegen und überträgt Daten vom USB-Hub (zweimal 3.2 Gen 1 Typ A mit 5 GBit/s) an den PC.

Razer Raptor 27 (5 Bilder)

(Bild: Razer)

Außergewöhnlich ist der breite Standfuß, der eingefräste Kabelführungen enthält und eine waagerechte Neigung des Displays erlaubt. Das Ganze besteht aus Aluminium, mit einem Stoffüberzug an der Monitorrückseite.

Erste deutsche Händler verkaufen Razers Raptor 27 für rund 800 Euro. Andere Monitore mit ähnlichen Spezifikationen fallen deutlich günstiger aus: Filtert man im Preisvergleich nach WQHD-Auflösung, IPS- beziehungsweise VA-Panel, 144 Hertz und 95 Prozent DCI-P3-Farbraumabdeckung, erhält man Ergebnisse ab rund 300 Euro. 27-Zöller mit diesen Spezifikationen kosten mindestens 360 Euro.

(mma)