Gaming-Notebooks: Intel-CPU "Tiger Lake-H45" erreicht den Handel

Die ersten Notebooks mit Intels 11. Core-i-Generation sind in Deutschland verfügbar. Sie nutzen bis zu acht CPU-Kerne und 10-Nanometer-Technik.

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(Bild: MSI)

Von
  • Mark Mantel

MSI kommt Intels Prognose zuvor und verkauft in Deutschland bereits Mobilgeräte mit Prozessoren der 10-Nanometer-Baureihe Tiger Lake-H45. Eine gute Handvoll lässt sich im Preisvergleich finden – mehrere Dutzend Modelle weiterer Hersteller kann man vorbestellen. Ein Schub entsprechender Gaming-Notebooks soll im Juni 2021 erscheinen.

Los geht es derzeit mit Preisen ab knapp 1100 Euro. MSI verkauft dafür die günstigste Konfiguration des 15,6-Zöllers Katana GF66 (ab 979 €) mit dem Sechskern-Prozessor Core i5-11400H und dem Nvidia-Grafikchip GeForce GTX 1650, der sich für Full-HD-Gaming eignet. Interessierte benötigen allerdings noch ein Betriebssystem. Zudem ist das Modell nur mit 8 GByte DDR4-3200-RAM im Single-Channel ausgestattet, das sich erweitern lässt.

Für gut 150 Euro Aufpreis ist deutlich stärkere Hardware drin: der Achtkerner Core i7-11800H und eine neue GeForce RTX 3050 Ti mit aktueller Ampere-Architektur. Ab gut 2000 Euro geht es mit MSIs GP76 Leopard (ab 2049 €) ins High-End. Das Notebook paart den Core i7-11800H mit der GeForce RTX 3070 – die derzeit zweitschnellste Mobil-GPU.

Wer auf andere Hersteller wartet, kommt bei einer Neuanschaffung günstiger weg: Asus' TUF Gaming F17 (ab 1078,58 €) etwa kostet so viel wie das günstigste Katana GF66, ist aber mit einer GeForce RTX 3050 Ti ausgestattet und hat Windows 10 Home vorinstalliert. Von Acer werden mehrere vergleichbare Predator-Modelle zur Vorbestellung angeboten.

Intels Tiger Lake-H45 tritt gegen AMDs Ryzen 5000H mit ebenfalls bis zu acht CPU-Kernen an. Entsprechende Notebooks haben Hersteller schon vor Monaten angekündigt, die Verfügbarkeit besser sich aber nur allmählich. Los geht es hier ab 800 Euro; verfügbare Ryzen-5000H-Notebooks kosten jedoch mindestens 1400 Euro.

(mma)