GeForce Now: Zocken auf RTX-3080-Niveau für 200 Euro im Jahr

Nvidia bietet eine neue Abo-Stufe in seinem Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now an. Wer die Hardware-Power einer RTX 3080 streamen möchte, zahlt 200 Euro im Jahr.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 118 Beiträge

(Bild: Nvidia)

Von
  • Daniel Herbig

Nvidias Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now bietet nun eine teurere Option mit mehr Leistung an: Die neue Abo-Stufe heißt schlicht "RTX 3080" und bietet Abonnentinnen und Abonnenten stärkere Hardware als das Priority-Abonnement. Das hat seinen Preis: Während das Standard-Abo 50 Euro pro sechs Monate kostet, verlangt Nvidia für die leistungsstärkere Stufe das Doppelte.

Für ein halbes Jahr "RTX 3080"-Abonnement zahlt man entsprechend 100 Euro. Dafür bekommt man neben stärkeren Servern auch eine Session-Dauer von bis zu acht Stunden im Gegensatz zu den sechs Stunden des Priority-Abos.

Die Mehrleistung der teureren Option ermöglicht Streams von 120 fps mit 1440p-Auflösung auf PCs und Macs. Wer auf Nvidias Shield spielt, kann 60 fps bei 4K-Auflösung streamen. In den USA ist die neue Abo-Option für GeForce Now bereits seit einigen Wochen verfügbar, jetzt kann man sie auch in Deutschland bestellen.

Lesen Sie auch

Gespielt wird im "RTX 3080"-Abo auf speziell konfigurierten Servern. Tatsächlich bekommt man keine RTX 3080 zum Zocken bereitgestellt, sondern eine spezielle GPU namens A10G auf Basis des GA102-Chips. Dazu kommen Threadripper-CPUs und 28 GByte RAM sowie eine PCI-SSD.

heise online probiert GeForce Now mit "Cyberpunk 2077" aus

Zuletzt hatte Nvidia im Frühjahr die Preise seines Cloud-Gaming-Dienstes massiv erhöht: Die Priority-Mitgliedschaft kostet mittlerweile 10 Euro pro Monat, nachdem sie zuvor für 5,50 Euro zu haben war. Bestandskunden können GeForce Now aber zum vorherigen Preis weiternutzen.

Grundsätzlich ist Nvidias Cloud-Gaming-Dienst gratis nutzbar, allerdings mit schlechterer Hardware, möglichen Warteschlangen und einer maximalen Session-Dauer von einer Stunde – damit eignet sich die Gratis-Version eher als Demo für die kostenpflichtigen Abo-Stufen. Im Gegensatz zu anderen Cloud-Diensten kann man bei GeForce Now die Spiele zocken, die man auf Steam und Co. sowieso schon gekauft hat. Das funktioniert aber nur bei Spielen, die GeForce Now auch wirklich unterstützen. Eine Liste stellt Nvidia auf seiner Webpage bereit.

Siehe auch:

(dahe)