GeForce RTX 3060 Ti: Auch Nvidias jüngste Spielergrafikkarte nicht verfügbar

Eigentlich sollte die GeForce RTX 3060 Ti ab 400 Euro erhältlich sein. Verfügbare Exemplare waren jedoch schnell ausverkauft.

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(Bild: Nvidia)

Von
  • Mark Mantel

Nvidia hat die GeForce RTX 3060 Ti am 1. Dezember 2020 angekündigt, die Karten sollten schon am Tag darauf verfügbar sein. Am Mittwoch um 15 Uhr fiel der Startschuss für den hiesigen Handel, allerdings zeigt sich bisher ein ähnliches Bild wie bei den schnelleren Schwesterkarten: Die ersten Lagerbestände waren sofort vergriffen, aktuelle Angebote übersteigen Nvidias Preisempfehlung von 400 Euro deutlich.

Der Chiphersteller hat den Händler Notebooksbilliger mit der Founders Editions der GeForce RTX 3060 Ti versorgt – Nvidia selbst verkauft die Referenzmodelle nicht mehr. Allerdings waren diese kurz nach der Markteinführung vergriffen.

Caseking listet einige Herstellerkarten ab rund 530 Euro; andere große deutsche Händler wie Alternate, Cyberport und Mindfactory bieten derzeit nicht einmal Vorbestellungen an. Viele Seiten waren um 15 Uhr überlastet. Der dänische Händler Proshop, der auch eine deutsche Niederlassung hat, hat eigenen Angaben zufolge knapp 200 Grafikkarten erhalten. Gut 350 weitere GeForce RTX 3060 Ti befinden sich auf dem Weg – unterm Strich übersteigt die Nachfrage das Angebot allerdings deutlich.

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Mit einer Preisempfehlung von 400 Euro stellt die GeForce RTX 3060 Ti theoretisch die günstigste Grafikkarte mit der aktuellen GPU-Generation dar. AMD bedient den Preispunkt mit der Serie Radeon RX 6000 noch nicht und das frühere Topmodell Radeon RX 5700 XT ist deutlich langsamer als die GeForce RTX 3060 Ti.

Der Neuling reiht sich allerdings in die immer länger werdende Liste nicht verfügbarer Hardware-Neustellungen ein. Erst ab 2021 soll sich die Liefersituation entspannen.

(mma)