GitHub: Release Candidate für Enterprise Server 3.2 zielt auf Optik und Security

Der Release Candidate für Version 3.2 bietet zusätzliche Sicherheitsfunktionen und erscheint in zwei neuen Dark Modes.

Lesezeit: 3 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag

(Bild: Rawpixel.com / Shutterstock.com)

Von
  • Maika Möbus

GitHub stellt den ersten Release Candidate für Version 3.2 seines kostenpflichtigen Enterprise Server zur Verfügung. Insgesamt können Unternehmen im RC über 70 neue Features nutzen, darunter zwei neue Dark Themes und erweiterte Sicherheitsfunktionen wie das Speichern von Anmeldeinformationen im Git Credential Manager Core.

Nutzerinnen und Nutzer des Enterprise Server haben nun die Wahl zwischen drei Themes: Neben dem bisherigen Light Mode lassen sich im Release Candidate auch der Dark Mode sowie der etwas hellere Dark Dimmed Mode einstellen. Bereits seit Ende letzten Jahres lässt sich die GitHub-Website im Dark Mode nutzen, nachdem er seit längerem bereits für die GitHub-App verfügbar war.

GitHub Enterprise Server 3.2: Der Release Candidate erlaubt die Wahl zwischen Light, Dark und Dark Dimmed Mode.

(Bild: Microsoft)

Der Enterprise Server 3.2 RC setzt an verschiedenen Punkten an, um die Sicherheit zu erhöhen. Unternehmen können nun ihre Credentials im Git Credential Manager Core (GCM Core) speichern, der als sicherer Ort für Anmeldeformationen für GitHub, Azure-Repositories und weitere Git-Services dienen soll. In Git for Windows ist der Credential Manager bereits enthalten, für Linux und macOS ist er separat zu installieren.

Zudem bietet der Release Candidate drei als Beta gekennzeichnete Features für GitHub Advanced Security. Erstens ist nun das Definieren benutzerdefinierter Patterns für das Secret Scanning möglich – zusätzlich zu den standardmäßig über 100 vorhandenen Patterns. Das Erstellen eigener Patterns ist auf dem Repository-, Organisations- und Enterprise-Level möglich.

Im GitHub Enterprise Server 3.2 Release Candidate lassen sich eigene Patterns für das Secret Scanning anlegen.

(Bild: Microsoft)

Als zweites Beta-Feature zeigt die Security Overview eine neue Organisationslevel-Ansicht der Sicherheitsrisiken einer Anwendung. Sie basiert auf den durch Code Scanning, Secret Scanning und Dependabot gefundenen Risiken. Die Dependency Review hält ebenfalls als Beta-Feature Einzug und soll bei jedem Pull Request die Dependency-Änderungen sowie deren Auswirkungen auf die Sicherheit anzeigen.

Als weiteres Feature ist nun das Hochladen von Videos zum kollaborativen Arbeiten möglich – GitHub nennt als Anwendungsbeispiele das Demonstrieren eines Bugs oder der Auswirkungen eines Pull Request –, und auch die Integration mit GitHub Actions wurde weiter ausgebaut. GitHub Actions stellt Werkzeuge zur Automatisierung von Continuous-Integration- und Continuous-Delivery-Prozessen zur Verfügung und lässt sich seit Anfang des Jahres auch mit Googles Programmiersprache Dart nutzen.

Der Release Candidate für GitHub Enterprise Server 3.2 steht zum Download bereit, seinen Einsatz empfiehlt GitHub vorläufig nur außerhalb der Produktion. Interessierte finden alle Informationen zum Update in einem GitHub-Blogeintrag und in den Release Notes.

(mai)