GitHub überarbeitet Vertragsbedingungen für Kunden

Die Rechtsabteilung von GitHub hat den Umfang der Vertragsbedingungen reduziert und die eigenen DSGVO-Richtlinien weitgehend an die von Microsoft angeglichen.

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(Bild: Sergey Nivens/Shutterstock.com)

Von
  • Madeleine Domogalla

Der Software-Hoster hat seine Vertragsbedingungen für Kunden überarbeitet – laut eigenen Angaben mit dem Ziel, die User Experience zu verbessern. Die Rechtsabteilung von GitHub hat den Seitenumfang der Vertragsbedingungen um 70 Prozent reduziert. Microsoft-Kunden können ab sofort bestehende Bedingungen direkt anwenden, da die Microsoft-Kundenvereinbarung nun auch für den Erwerb von GitHub-Produkten gültig ist.

Vereinbarungen, die sich auf Produktfunktionen und interne Abläufe beschränken, sind aus den allgemeinen Bedingungen herausgelöst und in Anhänge verschoben. Darüber hinaus hat die Rechtsabteilung die Datenschutzvereinbarung von GitHub soweit möglich an das Data Processing Agreement (DPA) von Microsoft angeglichen und zusätzliche Sicherheitskontrollen sowie Verpflichtungen hinzugefügt. Microsoft-Kunden finden einen kurzen Zusatz zur Microsoft-Datenschutzvereinbarung, der die GitHub-spezifischen Datenschutz- und Sicherheitsverpflichtungen beschreibt, sodass beim Kauf von GitHub-Produkten keine separate Datenschutzvereinbarung mehr erforderlich ist.

GitHub Enterprise- oder Microsoft-Kunden haben Zugriff auf eine neugestaltete Rechtsseite für Unternehmen, auf der sie alle Bedingungen für alle GitHub-Produkte, Professional Services und Support einsehen können. Auch hier ist der Umfang reduziert worden, sodass Interessierte die relevanten Inhalte auf sechs kompakten Seiten finden, statt, wie zuvor, inmitten einer wilden Sammlung von Verkaufsanträgen und Produktangeboten. Nähere Informationen zu den Neuerungen finden sich im Beitrag auf dem GitHub-Blog.

(mdo)