GitLab-Report sieht in DevOps einen Gewinn für die Codequalität

Laut dem Global Developer Report 2020 steigert DevOps die Qualität von Sourcecode. Mitarbeiter fühlen sich vermehrt für Security verantwortlich.

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(Bild: Shutterstock/Peshkova)

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GitLab, Anbieter der gleichnamigen Webanwendung zur Versionsverwaltung auf Basis von Git, hat den Global Developer Report 2020 veröffentlicht. Die weltweite Umfrage ist darauf ausgelegt, Erkenntnisse zu Kultur, Workflows und Werkzeugen zu gewinnen, die Entwickler bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Über 6500 DevOps-Anwender wurden befragt. Die Studie zeigt, dass mehr als die Hälfte (59 Prozent) der Unternehmen entweder mehrmals täglich, täglich oder jeden zweiten Tag Code deployen. Im vergangenen Jahr waren es noch 45 Prozent. Bei 25 Prozent der Teilnehmer kommt DevOps im Unternehmen bereits seit drei bis fünf Jahren zum Einsatz. 37 Prozent praktizieren DevOps zwischen einem und drei Jahren.

Die Mehrheit sieht die steigende Code-Qualität als klaren Vorteil von DevOps. 82 Prozent der Befragten können Code schneller zur Verfügung stellen. Über ein Drittel setzen bei der DevOps-Implementierung auf eine Continuous Integration/Continuous Delivery (CI/CD)Plattform. Etwas mehr als die Hälfte (59 Prozent) verwenden GitLab, GitHub (23 Prozent) oder BitBucket (11 Prozent).

Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) gaben an, dass Entwickler die Infrastruktur definieren und/oder erstellen, auf der ihre Anwendungen laufen. Jedoch überwachen lediglich 14 Prozent die Infrastrukturergebnisse und reagieren darauf. 18 Prozent der Teilnehmer instrumentieren Code für die Produktionsüberwachung, 12 Prozent dienen als Eskalationspunkt bei Zwischenfällen.

Wie auch schon im Jahr 2019 zeigt der Report, dass hinsichtlich der Sicherheit noch Nachholbedarf besteht. Denn mehr als 42 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass die Tests noch immer zu spät im Lebenszyklus stattfinden. Tatsächlich identifizierten knapp die Hälfte (47 Prozent) das Testen das zweite Jahr in Folge als den größten Engpass bei den DevOps. Nur 12 Prozent gaben an, dass sie das Testen vollständig automatisiert haben.

Über ein Drittel (36 Prozent) hält es für schwierig, entdeckte Schwachstellen hinsichtlich der Sicherheit zu verstehen, zu verarbeiten und zu beheben. Etwa ein Drittel gab an, dass die Priorisierung der Behebung von Schwachstellen immer noch ausbaufähig ist.

Mehr Details zu den Ergebnissen der Umfrage finden sich in der Ankündigung von GitLab. Darüber hinaus stellt GitLab den kompletten Report inklusive der Rohdaten gegen Registrierung kostenfrei zum Download zur Verfügung. Die Umfrage wurde im Februar 2019 und damit vor der Pandemie und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Einbrüchen in 21 Ländern durchgeführt. GitLab erhofft sich, mithilfe des Reports ein besseres Verständnis von DevOps und der Art und Weise zu bekommen, wie sich die Verantwortungsbereiche für Entwickler, Sicherheitsexperten, Operations-Mitglieder und Tester verändert haben. Die knapp 3700 Befragten dürften mehrheitlich GitLab-Anwender sein, denn die Aufrufe zur Teilnahme erfolgten über den Newsletter und die Social-Media-Kanäle von GitLab.

(mdo)