Google Drive: Künftige Pixel-Handys ohne unbegrenzten Foto-Speicherplatz

Google schränkt 2021 den frei verfügbaren Cloud-Speicherplatz für Fotos ein. Ausgenommen sind bereits erschienene Pixel-Handys – künftige Modelle aber nicht.

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(Bild: Google)

Von
  • Daniel Herbig

Bei künftigen Pixel-Handys macht Google keine Speicherplatz-Ausnahmen mehr: Während Besitzer aktueller Pixel-Modelle 16-Megapixel-Fotos unbegrenzt in der Google-Cloud ablegen können, werden Bilder von Käufern in Zukunft erscheinender Pixel-Smartphones voll auf den Drive-Speicher angerechnet.

Das hat Google dem Technik-Magazin The Verge bestätigt. Demnach profitieren nur Pixel-Handys von der Cloud-Sonderregelung, die aktuell bereits auf dem Markt sind. Kommende Google-Handys werden sich dagegen genau so verhalten wie die Geräte unabhängiger Hersteller.

Am 12. November hatte Google eine wichtige Änderung beim Cloud-Speicher angekündigt: Ab dem 1. Juni 2021 werden demnach auch Fotos von weniger als 16 Megapixeln auf den Gratis-Speicher eines Google-Kontos angerechnet. Bisher kann man dort auf jedem Android-Handy Fotos in dieser reduzierten Auflösung unbegrenzt speichern. Dasselbe gilt für Videos in FullHD-Auflösung.

In Zukunft werden allerdings auch solche Fotos und Videos auf die insgesamt 15 GByte an Cloud-Speicherplatz auf Google Drive angerechnet. In diese 15 GByte fließen auch Gmail-Inhalte und manuell in Google Drive abgelegte Dateien ein. Bei Überschreitung des Speicherplatzes droht Google mit der Datenlöschung – allerdings erst nach mehreren Warnungen, betont das Unternehmen. Wer mehr Speicherplatz braucht, kann ihn kostenpflichtig dazubuchen. 100 GByte kosten etwa 2 Euro im Monat, das entsprechende Jahresabo gibt es für 20 Euro.

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Googles aktuelle Pixel-Handys sind von der Änderung ausgenommen: Wer beispielsweise ein Pixel 4a oder ein Pixel 5 besitzt, kann Fotos mit bis zu 16-MP-Auflösung auch nach dem 1. Juni 2021 in Google Drive anlegen, ohne dass sie auf das 15-GByte-Volumen angerechnet werden. Warum Google diese Ausnahmeregelung nicht auf kommende Pixel-Modelle erweitert, geht aus dem Artikel von The Verge nicht hervor.

(dahe)