Google Drive löscht Inhalte im Papierkorb künftig automatisch

Dateien im Papierkorb von Google Drive werden künftig automatisch gelöscht. Bisher musste man das manuell machen.

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Googleplex

(Bild: Shutterstock)

Von
  • Eva-Maria Weiß

Google stellt mehr Konsistenz seiner Dienste her und löscht künftig Dateien im Papierkorb von Drive automatisch. Bisher musste man dies manuell machen, ein Auslaufdatum gab es nicht. In Gmail und anderen Produkten von Google gibt es den Automatismus bereits.

Die Änderung tritt mit 13. Oktober in Kraft und soll innerhalb von mindestens zwei Wochen alle Nutzer erreichen. Ab dann werden alle Inhalte des Papierkorbs 30 Tage nachdem sie dort hineingelegt worden sind unwiederbringlich gelöscht. Administratoren können bis zu 25 Tage lang die Dateien von aktiven Nutzern wieder herstellen, also aus dem Müll herausholen. Weitere Google-Vault-Einstellungen, vom Admin vorgegebene Funktionen, bleiben davon unberührt, schreibt Google in einem Blogbeitrag, außer natürlich, wenn Admins bereits ein automatisches Löschen eingestellt hatten – dann wird dieses obsolet. Ein dauerhaftes Behalten der Inhalte des Papierkorbs wird nicht mehr möglich sein.

Google zählt die Inhalte im Papierkorb zum benutzten Cloud-Volumen. Das automatisierte Entleeren macht damit also auch Speicherplatz frei. Sollte man vergessen, dass sich dort gerne mal ein Haufen unnötiger Dokumente und anderer Dateien ansammelt, kann das durchaus praktisch und eventuell sogar kostensparend sein. Innerhalb der 30-Tage-Frist zählen die Inhalte freilich weiterhin aufs Volumen.

Um sicherzustellen, dass Nutzer kein böses Erwachen haben, informiert Google seine Kunden mittels eines Warnhinweises. In-App-Benachrichtigungen direkt in Drive starten sofort, bei anderen Produkten wie Google Docs und Forms geht es ab dem 29. September los.

Da Google ein Unternehmen aus den USA ist, sind alle Dienste vom Aus des Privacy-Shield-Abkommens betroffen. Unternehmen sollten ihre Anwendungen gegebenenfalls prüfen.

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(emw)