Google: Ende für kostenlose G-Suite-Konten, Nutzer müssen für Workspace zahlen

Wer noch immer über einen kostenlosen Zugang zur G Suite verfügt, muss nun ein Upgrade zu Google Workspace vornehmen – und für die Office-Apps zahlen.

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(Bild: monticello / Shutterstock.com)

Von
  • Moritz Förster

Wer die kostenlose G Suite einsetzt, muss ab dem 1. Mai auf den Google Workspace wechseln und zahlen. Betroffen sind ausschließlich Konten, die das vor 16 Jahren eingeführte und damals noch Google Apps genannte Paket bezogen haben: Google bietet letzteres seit 2012 zwar nicht mehr an, hat aber den bereits existierenden freien Zugang zu den Anwendungen lange nicht eingeschränkt.

Workspace existiert seit 2020 und bündelt viele schon zuvor angebotene Applikationen für Unternehmen. Beim Upgrade wechseln Nutzer nun automatisch in einen flexiblen Tarif. Dieser lässt sich jederzeit kündigen und berechnet ausschließlich die tatsächlich eingesetzten Nutzerkonten. Alternativ können Kunden eine jährliche Abrechnung samt Mindestlaufzeit auswählen.

Die tatsächlichen Kosten hängen vom gewählten Preismodell ab – bei dem Google im günstigsten Fall 4,68 Euro pro Nutzer im Monat für das erste Jahr berechnet. Letzteres startet erst ab dem 1. Juli 2022, der Anbieter gönnt seinen Nutzern also Bedenkzeit. Letztere ist auch nötig, weil das bestehende Paket automatisch ersetzt wird und zudem ohne hinterlegte Zahlungsinformationen gesperrt wird. Anschließend bleiben den Anwendern 60 Tage, bis Google ihnen jeglichen Zugriff auf ihre Konten untersagt.

Welches neue Abo die Kunden erhalten, will Google beim Upgrade anhand der bislang benötigten Dienste ermitteln. Ferner will der Anbieter den betroffenen Nutzern einen dedizierten Support zur Seite stellen. Wer künftig nicht für Workspace zahlen will, kann alternativ seine Daten exportieren. Alle Informationen zum Umstieg finden sich auf der Hilfeseite von Google.

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(fo)