Pixel 7a: Googles neues Smartphone gibt sein Debüt auf der I/O

Bislang folgte auf ein Pixel-Telefon später eine günstigere, abgespeckte Version – in diesem Jahr gibt es eine Überraschung: Das Pixel 7a ist kaum abgespeckt.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 42 Beiträge
Frauenhände halten ein graues Handy

(Bild: Google)

Von
  • Stefan Porteck

Google hat zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz I/O am Mittwochabend wie erwartet einen Nachfolger des Google Pixel 7 vorgestellt. Überraschend: Das Pixel 7a ist auf den ersten Blick von seinem geringfügig älteren Geschwister kaum zu unterscheiden.

Der seitliche Metallrahmen ist geblieben, genauso der unverkennbare Kamerabalken. Die Rückseite ist statt aus Glas aus Kunststoff, das merkt man aber selbst dann kaum, wenn man beide Modelle in den Händen hält.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmmung wird hier ein externes Video (Kaltura Inc.) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (Kaltura Inc.) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Zum Verkaufsstart mit einem Listenpreis von 510 Euro wird das Pixel 7a zwar rund 50 Euro teurer als seinerzeit das Pixel 6a, könnte aber ebenfalls zum Verkaufsschlager werden, weil es gute Ausstattung mitbringt: Es ist das erste a-Pixel, das drahtloses Laden nach dem Qi-Standard unterstützt.

Das Pixel 7a ist das erste a-Modell, das auch drahtlos lädt.

(Bild: Google)

Auch beim Bildschirm hat Google nachgelegt: Das 6,1-Zoll-Display ist nur marginal kleiner als das des Pixel 7, und macht mehr Spaß als beim Pixel 6a, da Google die Bildwiederholrate von 60 auf 90 Hz erhöht hat. Die Akkukapazität ist sogar gegenüber dem Pixel 7 von 4355 auf 4385 mAh gewachsen, weshalb das a-Modell wohl länger durchhalten dürfte als das Topmodell.

Bei der Rechenleistung und Speicherausstattung hält das 7a mit dem 7er mit und übertrumpft den Vorgänger: Im 7a steckt der gleiche Achtkernprozessor von Google und Samsung (2,85 GHz, Tensor-G2-Architektur). Dem stehen 8 GByte RAM und 128 GByte Flash zur Seite, was der Einstiegsausstattung des Pixel 7 entspricht, bei dem es 256 GByte Flash auch nur gegen Aufpreis gibt.

Pixel-Telefone sind darüber hinaus für ihre sehr guten Kameras bekannt. Auf diesem Feld legt das 7a ebenfalls leicht zu und steigert im Vergleich zum Vorgänger die Auflösung der Hauptkamera. Der Sensor hat 64 Megapixel (Pixel Binning) und schießt Fotos mit nun 13 statt 12 Megapixel. Die Auflösung der Ultraweitwinkelkamera wächst moderat von 12 auf 13 Megapixel und die der Frontkamera von 8 auf 13 Megapixel. Wie das Pixel 7 hat auch das 7a Face-Unlock zum Entsperren an Bord. Das Pixel 7a ist ab sofort im Google Store erhältlich.

(spo)