Google Maps: Spritsparende Routen durch Deutschland​

Nach den USA und Kanada bringt Google seine neue Option für Maps nun auch nach Europa. Deutschland macht den Anfang.

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Von
  • Stefan Porteck

Google bringt die Option der effizientesten Streckenführung auf Google Maps nun auch Deutschland. Am Mittwoch will der Anbieter damit beginnen, die Funktion hierzulande freizuschalten. In den kommenden Wochen soll sie schrittweise allen Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Die Einführung in Europa beschränkt sich zunächst auf Deutschland. Weitere Länder sollen aber noch in diesem Jahr folgen.

Schon 2021 hatte Google auf seiner Entwicklerkonferenz I/O angekündigt, dass Maps eine weitere Präferenz für seine Routenplanung bekommen soll: Neben der kürzesten und schnellsten Strecke soll es zusätzlich die Option geben, die Route mit dem geringsten Spritverbrauch zu wählen. Im vergangenen Herbst landeten die kraftstoffsparenden Routen zunächst auf den Karten für die USA und Kanada.

Sobald Nutzer die Funktion in Google Maps einschalten, präsentiert die Karten-App bei der Navigation neben der schnellsten Route und deren Alternativen auch die Route mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch – auf Wunsch lässt diese sich auch stets als präferierte Strecke anzeigen.

In der Routenübersicht erkennt man die kraftstoffsparenden Routen an einem Icon in Form eines Blattes und einer Angabe, wie viel Prozent weniger die Strecke im Vergleich zum schnellsten Weg voraussichtlich verbrauchen wird. Damit das klappt, gibt man in der App die Antriebsart des eigenen Autos ein.

Für die Berechnung des sparsamsten Weges zieht Google nach eigenen Angaben statische und dynamische Faktoren heran. So werden beispielsweise Strecken mit aktuell hoher Verkehrsdichte gemieden. Zu den statischen Faktoren zählt unter anderem die Topografie, die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten und bauliche Beschaffenheiten wie Ampeln oder Straßenbuckel zur Verkehrsberuhigung.

Ziel scheint es zu sein, dass die Strecke möglichst eben und mit konstantem Fluss zu befahren ist. Google räumt selbst ein, dass es deshalb häufig passieren kann, dass die schnellste Route gleichzeitig auch die sparsamste Route ist.

(vbr)