Google Spaces: Ist es ein MS-Teams-Konkurrent?

Büro oder Homeoffice: Mit dem neuen Tool Spaces will Google das hybride Arbeiten vereinfachen. Auf den ersten Blick ähnelt es Slack und Microsoft Teams.

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(Bild: Google)

Von
  • Michaela Gebauer

Google veröffentlicht das neue Tool Spaces. Es soll für Business- und Privatkunden einen zentralen Ort für das hybride Arbeiten schaffen.

Mit konkreten Angaben zu diesem Ort hält sich Google jedoch zurück. Ausschließlich aus einem Screenshot geht hervor, dass es – auch – Teil von Gmail ist. Es umfasst hier eigene Kanäle für Themen, Projekte und Teams, von denen Nutzer schnell auf zugehörige Inhalte zugreifen können. Google gibt an, dass Spaces ebenfalls in seine Tools Kalender, Drive, Docs, Sheets, Slides, Meet und Tasks integriert sei. Grundsätzlich scheinen die Funktionen Konkurrenten wie Slack und Microsoft Teams zu ähneln.

In den kommenden Monaten sollen weitere Features folgen: Unter anderem plant Google eine flexible Benutzeroberfläche, die das Navigieren auf die verschiedenen Kommunikationskanäle vereinfachen soll, oder auch Inline-Topic-Threads, Sicherheits- und Administratorfunktionen sowie eine Suchfunktion. Spaces existierte schon einmal im Google-Universum, der Messenger für Gruppendiskussionen wurde 2017 wieder eingestellt.

Spaces ist unter anderem in Gmail integriert.

(Bild: Google)

Spaces sollen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung von Besprechungen spielen und in einigen Fällen die Anzahl dieser verringern. Nutzer können beispielsweise angeben, ob sie virtuell oder physisch an einer Besprechung teilnehmen möchten. Wenn sie zusätzlich den Standort für jeden Arbeitstag im Google-Kalender festlegen, können Meeting-Organisatoren im Voraus eine Mischung aus persönlicher und virtueller Anwesenheit planen.

Im Google-Kalender kann der Nutzer eintragen, ob er im Office oder von Zuhause aus arbeitet.

(Bild: Google)

Ergänzend zu den geplanten Meetings gibt es nun auch spontane Meetings mit dem Tool Google Meet Calling. Nutzer können den Anruf in einem Einzelchat oder direkt in Spaces starten. Aktuell ist es nur von der Gmail-App aus verfügbar.

Im November folgt ein sogenannter Companion Mode für Google Meet. In diesem Modus können sich Nutzer, obwohl sie im selben Raum sitzen, mit ihrem eigenen Gerät einem Meeting zuschalten und eine gemeinsame Audio- und Videowiedergabe nutzen. Das ist praktisch, um den Bildschirm aus der Nähe betrachten zu können oder damit jeder auf den gemeinsamen Chat zugreifen kann. Ende des Jahres soll es für Meet ferner live übersetzte Untertitel geben. Geplant ist es, die englische Sprache auf Französisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch anzuzeigen.

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(mig)