Google Workspace: Mehr Sicherheit für Meet und Gmail

Störer lassen sich in Meet-Videokonferenzen künftig besser melden. Handelt es sich um einen internen Anruf, erhält außerdem der Admin eine passende Log-Datei.

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(Bild: Google LLC)

Von
  • Moritz Förster

Mehrere neue Sicherheitsfunktionen fügt Google seinem Workspace hinzu, wobei es sich um ein Software-Paket aus der Cloud handelt, das früher unter dem Namen G Suite fungierte. Unter anderem sollen Nutzer direkt in einer Videokonferenz mit Meet einen Störenfried melden und dies mit einer kurzen Aufnahme belegen können. Handelt es sich um einen unternehmensinternen Anruf, kann der zuständige Administrator ferner auf Log-Aufzeichnungen zum Vorfall zurückgreifen.

Zudem will Google nicht nur für Meet, sondern auch für den Chat, Telefonanrufe mit Voice, Mailinglisten mit Groups sowie den Kalender neue Log-Optionen anbieten. Mit ihnen sollen Verantwortliche Aktivitäten und Störungen ihrer Anwendung direkt im Security Center überwachen und hier auf sie reagieren können. Administratoren können ferner in der Konsole aller Workspace-Lizenzen Regeln für zum Beispiel Security-Benachrichtigungen festlegen. Die neuen Regelvorlagen sind hingegen den Varianten Enterprise Standard and Enterprise Plus vorbehalten, sie sollen laut Google die häufigsten Vorkommnisse und Best Practices abdecken.

In den Bereich MDM-Security fällt, dass Systemverwalter künftig einfacher spezifischen Mobilgeräten Zugriff verwehren oder diesen zulassen können. Auch lassen sich Apps und Web-Anwendungen des Cloud-Pakets nun auf derselben Seite verwalten, um diese Dienste zum Beispiel mit einem Klick allen Nutzern oder nur einer Abteilung des Unternehmens zuzuweisen.

Des Weiteren erhalten nun auch solche Nutzer, die über einen E-Mail-Client via IMAP auf Gmail zugreifen, den in der Web-Applikation schon länger enthaltenen Malware- und Phishing-Schutz. Er soll Anwender vor Links auf präparierte Webseiten schützen, indem die Software letztere nach dem Klick auf den Link auf Schadsoftware überprüft und sie erst anschließend öffnet.

Details zu allen Updates finden sich im Blogeintrag des Anbieters. Google will die neuen Funktionen in den nächsten Wochen zur Verfügung stellen, ausschließlich den E-Mail-Schutz sollen Nutzer unmittelbar erhalten. Der Vorgänger des heutigen Workspace erblickte bereits im Jahr 2007 das Licht der Welt, die App-Suite konkurriert heute in erster Linie mit anderen Cloud-Paketen wie Microsoft 365.

(fo)