GovTech Campus: Im Verein zur Verwaltungsreform

In deutschen Städten sollen GovTech Campus die Gründerszene näher an die öffentliche Hand rücken – und so zum Digitalisierungsschub der Verwaltung beitragen.

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(Bild: rawf8/Shutterstock.com)

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  • Jonas Volkert

Der neu gegründete GovTech Campus e.V. soll die Digitalisierung der deutschen Verwaltung vorantreiben. Dazu sollen Staat und Start-up-Szene enger zusammenrücken. Zu den Gründungsmitgliedern zählt auch die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium des Innern.

Dr. Markus Richter, Staatssekretär im BMI und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, befand in seiner Position als Vereinsvorstand, in der "Zusammenarbeit mit Start-ups" liege ein "Riesenpotenzial für die Digitalisierung der Verwaltung". Konkret will der Verein in mehreren deutschen Städten einzelne GovTech Campusse gründen, an denen sich Start-up-Unternehmen ansiedeln und in engeren Austausch mit der Verwaltung treten können.

Wie dieser Austausch konkret aussehen wird, darüber schweigt die vom Innenministerium veröffentlichte Pressemitteilung. Dort ist lediglich die Rede von öffentlichen und internen Veranstaltungsformaten, bei denen Themen aus dem GovTech-Bereich diskutiert werden.

Gründungsmitglieder sind neben der BRD das Land Hessen, die Hansestadt Hamburg, das Beratungsunternehmen PUBLIC Deutschland, die Bundesagentur für Sprung-innovationen SPRIND, das Softwareentwicklungsunternehmen Merantix, das Forschungsinstitut Fraunhofer FOKUS und die Open-Source-Organisation Eclipse Foundation. Zuletzt hatten Spitzenpolitiker die Modernisierung der Verwaltung zum Wahlkampfthema gemacht und die Bundesregierung ein Portal für Open-Source-Software in der Verwaltung angekündigt.

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(jvo)