Grafik-Benchmark 3DMark misst jetzt auch die Prozessorleistung

Das neu hinzugekommene CPU Profile ermittelt die Prozessorperformance bei unterschiedlicher Threadanzahl und nimmt dabei Taktfrequenz und Temperatur auf.

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Von
  • Christian Hirsch

Der 3DMark der finnischen Softwareschmiede UL hat sich als Quasistandard etabliert, wenn es um den Vergleich der 3D-Performance von Grafikkarten und integrierten GPUs geht. Mit dem CPU Profile hat UL eine Erweiterung für den 3DMark veröffentlicht, die ausschließlich die Prozessorleistung misst.

Im Unterschied zum Rendering-Benchmark Cinebench ermittelt der 3DMark diese aber nicht nur mit einem und allen verfügbaren physischen beziehungsweise logischen CPU-Kernen, sondern auch mit den Zwischenstufen 2, 4, 8 und 16 Threads. Viele Anwendungen und 3D-Spiele lasten moderne Prozessoren nur teilweise aus, weshalb Benchmarks, die ausschließlich alle Kerne voll ausnutzen, nicht immer realistisch sind.

In den Ladepausen des 3DMark CPU Profile sinkt die Kerntemperatur wieder auf den Leerlaufwert von knapp über 40 Grad Celsius ab.

In dem Benchmark berechnet die CPU eine dynamische 3D-Szene, in der unter anderem auch Physikeffekte vorkommen. Für jeden Durchlauf mit unterschiedlicher Threadanzahl liefert das 3DMark CPU Profile einen separaten Wert, die sich aber untereinander vergleichen lassen. Zusätzlich zeigt der Benchmark Frequenz und Kerntemperatur des Prozessors als grafischen Verlauf an, sodass man beispielsweise thermisches Drosseln erkennen kann.

Das CPU-Profile verteilt UL als Gratis-Update für die kostenpflichtige Advanced und Professional Edition des 3DMark. Derzeit läuft bis zum 8. Juli eine Rabatt-Aktion mit 85 Prozent Nachlass im Steam-Shop, sodass die Advanced Edition nur 3,74 Euro statt 24,99 Euro kostet.

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(chh)