Größerer iMac mit Apple Silicon kommt noch

Aktuell gibt es nur das 24-Zoll-Modell im neuen Look mit neuer Technik. Einem Apple-Beobachter zufolge ändert sich das in absehbarer Zeit.

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(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apples neuer iMac M1 wurde von der Presse gut besprochen, doch eine Entscheidung Apples sorgte für Kritik: Die Tatsache, dass es das Modell nur in einer – und dazu noch relativ kleinen – Display-Größe gibt. Mit 24 Zoll müssen sich die Nutzerinnen und Nutzer begnügen (angewachsen von 21,5 Zoll beim Intel-Vorläufer). Soll es die 27-Zoll-Variante des All-in-One-Rechners sein, sind User derzeit weiterhin gezwungen, veraltete Intel-Technik zu kaufen.

iMac M1 mit 24 Zoll werde Apple auch ein großes Modell liefern, teilt der Apple-Marktbeobachter und Bloomberg-Journalist Mark Gurman nun in seinem Newsletter mit. Er glaube "absolut" noch daran, dass ein größerer, umgestalteter iMac das 27-Zoll-Modell mit Intel-Chip ersetzen werde.

Das Gerät wird Gurmans Aussagen zufolge auch einen größeren Bildschirm erhalten – ähnlich wie Apple dies beim 24-Zoll-Modell gemacht hat. Entsprechend könnte ein größerer Apple-Silicon-iMac auf 30 Zoll anwachsen. Gurman glaubt allerdings nicht, dass Apple nur beim aktuellen M1-Chip bleibt. Stattdessen werde Apple auf den verbesserten "M1X" oder gar den "M2X" setzen, von dem bislang noch gar nichts zu hören war.

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Schon zuvor hatte es Gerüchte gegeben, dass es Apple nicht gelungen war, beide iMac-Varianten zeitgerecht zu überholen. Aus diesem Grund führte Apple zunächst das 24-Zoll-Modell ein und blieb bei der 27-Zoll-Variante bei Intel-Technik. Die Hardware ist allerdings nicht mehr empfehlenswert – nur wer unbedingt Intel-Technik mit großem All-in-One-Gehäuse braucht, sollte zugreifen. Ob sich Apple beim größeren Apple-Silicon-iMac auch an den bunten Farben des M1-Modells mit 24-Zoll-Display orientiert, ist noch nicht durchgesickert.

Gurman nennt in seinem Newsletter keinen Termin. Apple könnte das Gerät zusammen mit neuen MacBook-Pro-Varianten, deren Herstellung aktuell zu beginnen scheint, im Herbst präsentieren. Schlimmstenfalls müssen sich Interessierte noch bis zum kommenden Jahr gedulden. Die aktuellen Intel-iMacs stammen aus dem Jahr 2020. (bsc)