HP Omen: AMD schafft es in HPs Premium-Gaming-Notebooks

PC-Hersteller HP verbaut jetzt auch Ryzen-Prozessoren in seinen Omen-Notebooks – zum Einsatz kommen Modelle mit sechs und acht CPU-Kernen

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 31 Beiträge

(Bild: HP)

Von

AMD schafft es mit seinen Mobilprozessoren der Serie Ryzen 4000H („Renoir“) in weitere Oberklasse-Notebooks, die zuvor ausschließlich mit Intel-CPUs erhältlich waren. HP stellt die 2020er-Generation seiner Omen-Geräte vor, in denen auf Wunsch AMDs Sechs- und Achtkern-Prozesoren Ryzen 5 4600H und Ryzen 7 4800H werkeln. In den Intel-Versionen sitzen dagegen der Vierkerner Core i5-10300H und der Sechskerner Core i7-10750H.

Äußerlich sehen alle Omen-15-Notebooks identisch aus: Zum Einsatz kommen 15,6 Zoll große Displays mit schmalen Rändern, die Oberschale besteht aus Aluminium. Im Inneren beschränkt HP die AMD-Modelle wie andere Hersteller jedoch auf Nvidias GeForce GTX 1660 Ti mit 6 GByte GDDR6-Speicher als stärkste Option. Die Intel-Versionen bietet der Hersteller optional mit GeForce RTX 2060 oder GeForce RTX 2070 (Max-Q) an. Alle genannten Grafikchips eignen sich zum Spielen. In zwei SO-DIMM-Steckplätzen sitzen wahlweise 8 oder 16 GByte RAM – bei AMD DDR4-3200, bei Intel DDR4-2933.

Gaming-Notebook HP Omen 15 (6 Bilder)

(Bild: HP)

Abstriche müssen Käufer des Omen 15 mit AMD-Prozessor auch beim Display machen: HP verbaut bestenfalls IPS-Panels mit Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel) und 144 Hertz, die den NTSC-Farbraum zu 72 Prozent abdecken und mit maximal 300 cd/m² leuchten. Beim Einsteigermodell kommt ein dunkleres Display mit 250 cd/m² zum Einsatz. Die Intel-Notebooks haben standardmäßig einen 300-cd/m²-Bildschirm – höherpreisige Konfigurationen leuchten heller, zeigen 300 Bilder pro Sekunde und decken den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent ab. Im Intel-Topmodell verbaut HP ein AMOLED-Display mit Ultra-HD-Auflösung (3840 × 2160 Pixel).

Anschlussseitig setzt der Hersteller auf viermal USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s), darunter ein Typ-C-Port mit USB Power Delivery und DisplayPort-Alternative-Mode, Gigabit-Ethernet, Audioklinke, HDMI 2.0 und Mini-DisplayPort 1.4. Bei den teureren Intel-Notebooks sitzt hinter dem Typ-C-Anschluss ein Thunderbolt-3-Controller. Alle Modelle funken drahtlos im Wi-Fi-6-Netz (WLAN 802.11ax) und mit Bluetooth 5.0. Die 6-Zellen-Akkus weisen eine Kapazität von 70,9 Wh auf, das Gesamtgewicht beläuft sich auf knapp 2,5 kg.

Lesen Sie auch

HP verkauft das Omen 15 ab 1000 US-Dollar, was umgerechnet knapp 1070 Euro mit deutscher Mehrwertsteuer entspricht. Dafür bekommen Nutzer wahlweise einen Core i5-10300H samt GeForce GTX 1650 oder einen Ryzen 5 4600H plus stärkerer GeForce GTX 1650 Ti, beide mit 8 GByte RAM und 256 GByte großer SSD.

(mma)