HP Spectre x360 14: Convertible-Notebook mit 3:2-OLED-Bildschirm

Beim neuen Spectre x360 14 gibt es einen OLED-Bildschirm im Seitenverhältnis 3:2. Auch andere Spectre- und Envy-Notebooks bekommen Tiger-Lake-CPUs.

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Spectre x360 14 mit 3:2-OLED-Touchscreen

(Bild: HP)

Von
  • Florian Müssig

Bei hochpreisigen Notebooks musste man sich bislang entscheiden: Entweder gab es ein farbstarkes OLED-Display mit tiefem Schwarz oder ein Bildschirmformat abseits des schmalen Seitenverhältnisses 16:9. Beim neuen Spectre x360 14 (ea0) kombiniert HP erstmals die beiden wünschenswerten Aspekte: Sein OLED-Touchscreen mit 13,5 Zoll Bilddiagonale hat 3:2-Format. Er deckt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab und zeigt 3000 × 2000 Punkte.

Die Display-Abmessungen geben wie bei Notebooks üblich die Dimensionen des gesamten Geräts vor: Das Spectre x360 14 ist in etwa so breit wie ein klassisches 13,3-Zoll-Notebook, während die Gerätetiefe beziehungsweise die Bildhöhe einem 15,6-Zöller entsprechen. HP nutzt das Plus an Bauraum für vier statt den bei schmaleren Notebooks üblichen zwei Lautsprechern und nutzt das Lautsprechergitter auch als Lufteinlass für das Kühlsystem.

Bei den Spectre-x360-Notebooks sitzt eine Thunderbolt-4-Buchse in einer abgeschrägten Ecke.

(Bild: HP)

Im rund 1,4 Kilogramm schweren Spectre x360 14 arbeiten Core-i-Prozessoren der elften Generation (Tiger Lake); die beiden USB-C-Schnittstellen beherrschen dementsprechend bereits Thunderbolt 4. Zusätzlich steht auch eine USB-Buchse im herkömmlichen Typ-A-Format bereit. Der LPDDR4x-Arbeitsspeicher ist aufgelötet; HP sieht Optane-SSDs mit bis zu 1 TByte Speicherplatz vor. HP verspricht über 12 Stunden Akkulaufzeit bei der Video-Wiedergabe.

Das Spectre x360 14 soll bisherige Baureihen nicht ersetzen, sondern ergänzen. Dementsprechend bekommt auch das Spectre x360 13 ein Tiger-Lake-Upgrade; die neuen Ausstattungsvarianten beginnen mit der Bezeichnung "aw2". Ebenfalls mit elfter Core-i-Generation kommen die Neuauflagen der beiden etwas günstigeren Modellreihen Envy x360 13 (bd0) und Envy 13 (ba1) daher. Letzteres ist als einzige Neuankündigung im Bunde kein Hybrid-Notebook mit 360-Grad-Scharnieren, sondern ein klassischer Klapprechner – einen Touchscreen gibt es aber auch hier. Alle vier Neulinge tragen Intels Evo-Logo für Premium-Geräte.

Das Envy x360 13 wird mit Core-i-Prozessoren der elften Generation aktualisiert.

(Bild: HP)

In den USA werden die vier Notebooks allesamt noch im Oktober erscheinen; hierzulande wird es etwas später. Das Spectre x360 14 mit 3:2-OLED-Bildschirm kommt im Dezember zu Preisen ab 1400 Euro, während das Spectre x360 13 (ebenfalls ab 1400 Euro) und das Envy x360 13 (ab 900 Euro) ab November im Handel auftauchen. Zum überarbeiteten Envy 13 ohne 360-Grad-Scharniere liegen noch keine Informationen vor.

Schließlich will HP auch noch ein Notebook mit integriertem 5G-Modem verkaufen. Am Spectre x360 13 5G zeigt sich allerdings exemplarisch, wie langwierig die Integration von Mobilfunkmodems in Notebooks und die zugehörige Zertifizierung durch Mobilfunkprovider sein kann: Das Gerät wird nicht vor Anfang 2021 erscheinen und dennoch nicht mit Tiger-Lake-Prozessoren daherkommen, sondern noch mit den Vorgängern der zehnten Core-i-Generation (Ice Lake).

(mue)