HP Z2 Mini G5: Kompakt-Workstation mit Gaming-Potenzial

HP hat seine Workstations der Serie Z2 mit Core i-10000-CPUs aktualisiert und bietet für den Zugriff aus dem Homeoffice die Rack-Workstation ZCentral 4R an.

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(Bild: HP)

Von
  • Christian Hirsch

Der amerikanische PC-Hersteller HP hat die kompakte Workstation Z2 Mini einer Frischzellenkur unterzogen. Sie ist nun mit Core-i-Prozessoren der zehnten Generation mit bis zu zehn Kernen sowie einer (Mobil-)Grafikkarte vom Typ Quadro RTX 3000 erhältlich. Damit eignet sich die Z2 Mini G5 für Rendering, Bildbearbeitung und Office-Anwendungen. Aufgrund der geringen Abmessungen lässt sie sich platzsparend auf der Rückseite von Monitoren anbringen.

Auf Wunsch passt die Z2 Mini G5 hinter einen PC-Monitor.

(Bild: HP)

Im Vergleich zur Vorgängergeneration soll sich laut HP die GPU-Rendering-Performance verdreifacht haben. Zudem verspricht der Hersteller eine Steigerung der 3D-Spieleleistung im Vergleich zur Z2 Mini G4 um den Faktor 2,5. Diese Angabe erscheint auf den ersten Blick für ein Profigerät ungewöhnlich, laut HP verwenden aber 34 Prozent der Anwender ihren Rechner im Homeoffce auch für Spiele und private Dinge.

Die Z2 Mini G5 lässt sich mit neun unterschiedlichen Modulen ausrüsten, die beispielsweise zusätzliche Grafikanschlüsse, Thunderbolt 3 oder einen zweiten Ethernet-Anschluss bereitstellen. Die Workstation Z2 Mini G5 gibt es ab sofort zu kaufen. Alternativ gibt es sie auch als Small-Form-Factor- und Tower-Variante. Diese sind ab Ende September erhältlich.

Für Anwendungen, die eine höhere Grafikleistung erfordern, bietet HP die Rack-Workstation ZCentral 4R an. In einer Höheneinheit (HE) bringt der Hersteller einen Prozessor der Serie Xeon W-2200 mit bis zu 18 CPU-Kernen sowie eine leistungsstarke Profi-Grafikkarte bis hinauf zur Quadro RTX 8000 unter. Ein redundantes Netzteil sorgt für geringe Ausfallzeiten.

Auf Wunsch passt die Z2 Mini G5 hinter einen PC-Monitor.

(Bild: HP)

Damit können Mitarbeiter die Rechenleistung einer leistungsstarken Workstation, beispielsweise von zu Hause aus, auf einem beliebigen Notebook oder Desktop-PC nutzen. Die für den Fernzugriff notwendige Software ZCentral Remote Boost liefert HP mit. Sie unterstützt unter anderem 4K-Auflösung und Multi-Monitor-Arbeitsplätze und läuft auf der Client-Seite unter Windows, macOS und Linux. Die Rack-Workstation ZCentral 4R soll im Oktober in den Handel kommen.

(chh)