Hauptuntersuchung: Mehr schwere Mängel, weniger Beanstandungen

Die Zahl der Autos mit schweren Mängeln steigt etwas, gleichzeitig aber auch die Zahl der Fahrzeuge, die ohne Beanstandung die HU schaffen.

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Die Zahl der wirklich schweren, bei der HU festgestellten Mängel stieg leicht an.

(Bild: GTÜ)

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  • dpa

Autos kommen immer häufiger ohne Beanstandung durch die Hauptuntersuchung. 2019 lag der Anteil der Pkw ohne Mängel bei 65,9 Prozent, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht. Das ist ein halber Prozentpunkt mehr als im Vorjahr. Allerdings stieg auch der Anteil der Autos, die erhebliche oder gefährliche Mängel aufwiesen oder gar verkehrsunsicher waren, und zwar um 0,3 Punkte auf 22,5 Prozent. Geringe Mängel stellten die Prüfer bei 11,6 Prozent der Autos fest. Das sind 0,8 Prozentpunkte weniger als 2018.

Mit steigendem Alter stieg die Mangelhäufigkeit. Kamen bei den Autos bis 3 Jahren noch 93,1 Prozent ohne jede Beanstandung durch die Hauptuntersuchung, waren es bei den über 3 bis 5 Jahre alten Pkw nur noch 88,7 Prozent. In der Altersklasse über 5 bis 7 Jahre sank der Anteil der mängelfreien Autos auf 80,5. Bei den über sieben bis neun Jahre alten Autos kamen nur noch 71,6 Prozent ohne Beanstandung durch die Hauptuntersuchung, bei Autos ab neun Jahren nur noch 49,9 Prozent.

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Insgesamt stellten die Prüfer bei 20,7 Millionen Prüfungen 19,1 Millionen Mängel fest, oft mehrere davon an einem Auto. Mit 5,1 Millionen Fällen waren sie bei Licht und Elektrik am häufigsten. Dahinter folgen die Bremsanlage mit 3,6 Millionen Mängeln sowie Achsen, Räder, Reifen und Aufhängungen mit 3,2 Millionen Mängeln.

(mfz)