Herzstück Ampere Altra: Gigabyte bringt acht neue ARM-Server

Niedrigere Gesamtbetriebskosten verspricht Gigabyte mit seinen jüngsten ARM-Systemen. Außer Allzweckmodellen gehen auch GPU- und Edge-Modelle an den Start.

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(Bild: GIGA-BYTE Technology Co., Ltd.)

Von
  • Moritz Förster

Acht neue Server mit ARM-Prozessoren bringt Gigabyte auf den Markt. Alle Modelle setzen auf den Ampere Altra, eine CPU mit bis zu 80 Rechenkernen, einer Taktfrequenz von 3 GHz und acht Speicherkanälen für bis zu 4 TByte DDR4-3200-RAM (inklusive ECC). Für den Arbeitsspeicher stehen in allen neuen Systemen 16 DIMM-Slots bereit.

Ebenfalls bei allen Modellen gleich sind die zwei ab Werk verbauten GbE-LAN-Verbindungen, denen zusätzlich ein LAN-Port für den Management-Zugang zur Seite steht. PCI-Express-SSDs lassen sich über M.2-Anschlüsse per PCIe 4.0 anbinden.

Deutliche Unterschiede gibt es hingegen bei den weiteren verfügbaren Erweiterungsschnittstellen: Je nach anvisierten Einsatzbereich können zum Beispiel die auf Grafikleistung ausgelegten G242-P33 und G242-P34 vier beziehungsweise zwei GPUs in den PCIe-Gen4-x16-Slots aufnehmen, hinzu kommen jeweils dreimal PCIe Gen4 x8 für HHHL-Karten. Für den Massenspeicher sieht der Hersteller bis zu vier 3.5"-SATA-Medien vor.

Als Allzweckserver sind die Systeme R152-P31, R152-P32, R272-P31, R272-P32 und R272-P33 gedacht. Sie bieten unterschiedliche Kombinationen aus 2,5"-SATA- und -NVMe-Schnittstellen, deren Hot-Swapping-Schächte über die Front der Gehäuse erreichbar sind. Auch die PCIe-Slots variieren, eine Übersicht findet sich in der Ankündigung der neuen Modelle. Eines bietet außerdem Platz für eine OCP-2.0-Karte.

Hinzu kommt überdies der E252-P31 für die Edge. Neben seinen sechs 2,5"-SATA-Laufwerksschächten auf der Vorderseite setzt er sich von den anderen Modellen durch seine sechs Low-Profile-PCIe-Slots ab. Alle Netzteile der Server sind redundant ausgelegt, ausschließlich das GPU-System verfügt über keine Ausfallreserve. Stückpreise gibt der Hersteller keine an.

Gigabyte wirbt damit, dass die acht Modelle durch ihre niedrigeren Gesamtbetriebskosten überzeugen sollen – und das bei neuester Servertechnologie. Das Herz aller Systeme, die Altra-CPU, hatte Ampere allerdings bereits Anfang 2020 vorgestellt. Mittlerweile offeriert der Hersteller die Altra Max, der Prozessor ist seit März 2021 mit 128 ARM-Kernen das Topmodell.

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(fo)