HomePod mini arbeitet dank Update auch mit schwächeren Netzteilen

Apple liefert bei dem kleinen Smartspeaker eine 20-Watt-Stromversorgung mit. Künftig geht's auch mit 2 Watt weniger.

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Auch wenn es hier anders aussieht: Ohne Kabel geht beim HomePod mini nichts.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Besitzer des HomePod mini haben festgestellt, dass sich die kompakte Klangkugel nun auch mit vergleichsweise schwachbrüstigen USB-C-Netzteilen betreiben lässt. Möglich wird dies durch ein Update der Firmware HomePod OS auf Version 14.3, die seit Mitte Dezember verfügbar ist.

War es bislang zwingend notwendig, mindestens eine 20-Watt-Stromversorgung zu verwenden, sollen nun auch 18-Watt-Netzteile mit dem Smartspeaker arbeiten. Apple selbst liefert beim HomePod mini derzeit eine um zwei Watt stärkere Variante mit. Für den Konzern ist dies durchaus großzügig, wenn man bedenkt, dass dieser "20W USB-C Power Adapter" aktuell beim Hersteller einzeln für schlappe 24,35 Euro verkauft wird und der HomePod mini inklusive Netzteil nur 96,50 Euro kostet. Müsste man das Netzteil später nachkaufen, würde man also mehr als ein Viertel des Gesamtpreises löhnen.

Wie Benutzer auf Reddit berichten, arbeitet nicht nur Apples eigenes 18-Watt-USB-C-Netzteil, das der Konzern einst beim iPhone 11 Pro und anderen Geräten beilegte, nun auch mit dem HomePod mini, sondern auch Third-Party-Stromversorgungen von Anbietern wie Aukey, solange diese besagtes Rating haben. Auch USB-C-Powerbanks mit 18-Watt-Output sollen verwendbar sein.

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Vor dem Update auf HomePod OS 14.3 versagte der kompakte Siri-Lautsprecher schlicht, wenn man Netzteile unter 20 Watt an den USB-C-Stecker anschloss – es erschien nur ein orangenes Licht und es tat sich nichts weiter. Beim HomePod mini verwendet Apple eine festverbaute Strippe, die ins Geräteinnere führt, sie endet auf besagtem USB-C-Stecker. Beim großen (original) HomePod ist die Stromversorgung integriert, hier wird ein Euro-Stecker herausgeführt. Händisch aktualisiert werden HomePod und HomePod mini über die Home-App auf dem iPhone oder iPad. Normalerweise erfolgt das Update automatisch; dies lässt sich allerdings auch deaktivieren.

(bsc)