HomePod mini wird bunter

Apple schickt den kompakten Siri-Lautsprecher in drei neuen Farben ins Rennen. Die Existenz des großen HomePod wird unterdessen von der Website getilgt.

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HomePod mini in fünf Farben

HomePod mini in fünf Farben.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Ohne dass die Gerüchteküche es vorab vernommen hätte, hat Apple am Montag eine Veränderung in seinem Smartspeaker-Lineup durchgeführt: Künftig wird es die HomePod-mini-Systeme in bunteren Farben geben. Ab dem kommenden Monat sollen neben den klassischen Varianten Weiß und "Spacegrau" (das ins Schwarz tendiert) der Siri-Speaker drei weitere Lackierungen angeboten werden: Gelb, Orange und Blau. Die Schattierungen orientieren sich optisch an den Farben, die Apple bereits beim iMac M1 verwendet.

Die neuen Farben ändern nichts am Preis der Geräte – dieser liegt weiterhin bei für Apple-Verhältnisse preisgünstigen 100 Euro. Der Konzern vermarktet den HomePod mini in den neuen Farben an November anfangs in Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich, Irland,, Italien, Großbritannien, den USA, Kanada, Mexiko, China und Hongkong, Taiwan, Australien sowie Neuseeland. Schweizer Nutzer müssen sich zunächst gedulden. Die Erkennung mehrerer Benutzer samt Unterscheidung ihrer Vorlieben durch die Sprachassistentin Siri will Apple vor Ende des Jahres auf alle Regionen ausdehnen, in denen die Geräte zu haben sind.

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Apple sieht im HomePod mini "die Basis für jedes Smart Home". Neben der Lautsprecher-Funktion – das Gerät liefert trotz der geringen Größe von 8,4 cm Höhe recht voluminösen Klang – dient der Smartspeaker als HomeKit-Zentrale. Bluetooth, WLAN und Thread werden unterstützt. Am Innenleben scheint sich trotz der neuen Farben, die auch die obere Touch-Fläche und das Stromkabel abdecken, nichts geändert zu haben. Apple hofft, dass sich Nutzer den HomePod mini "für jeden Raum in Ihrem Haus" anschaffen – dazu wird Multiroom-Audio über AirPlay 2 unterstützt. Referenzen zum alten HomePod, den Apple eingestellt hatte, gibt es auf der Website des Konzerns nun nicht mehr, ein Nachfolger ist bislang nicht in Sicht.

Apple hatte am Montag auch eine neue Preisstufe für seinen Musikdienst angekündigt. Apple Music Voice kostet nur 5 Euro im Monat, hat allerdings den Nachteil, dass der Dienst allein über die Sprachassistentin Siri angesprochen werden kann – nicht aber über die Apple-Music-App auf Mac, iPhone & Co. Mit dem neuen Preis will Apple augenscheinlich Konkurrenten wie Spotify unterbieten, wo man mindestens das Doppelte zahlt (mit App-Zugang). (bsc)