HomePod und verbesserter iCloud-Datenschutz: Apple gibt Tipps für Steckenbleiber

Aufgrund von Inkompatibilitäten kann ein neuer HomePod an Apples Advanced Data Protection scheitern. Nun gibt das Unternehmen Tipps, wie man das verhindert.

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HomePod und ADP

HomePod und ADP spielen nicht immer zusammen.

(Bild: Apple)

Von
  • Ben Schwan

Apple hat sich erstmals zu einem Problem geäußert, das entsteht, wenn man versucht, einen HomePod mit veralteter Firmware zu aktualisieren, während der brandneue erweiterte Datenschutz für iCloud aktiv ist. Das funktioniert nämlich aktuell schlicht nicht, weil nur das jüngste HomePod OS mit der Advanced Data Protection (ADP) kompatibel ist. Die Funktion, die die lange erwartete Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für zentrale Daten in der iCloud nachreicht, ist in den USA bereits verfügbar und kommt in dieser Woche auch nach Europa.

Das Problem ist schnell erklärt: Da Apples Hardware einen längeren Zeitraum beim Händler steht, kommt sie selten mit der aktuellsten Firmware oder dem aktuellsten Betriebssystem. Entsprechend ist zunächst ein Update fällig bei der Einrichtung. Mit aktivem ADP ist es aber unmöglich, einen HomePod mini überhaupt zu aktivieren, der mit einem älteren HomePod OS läuft. Da die Update-Funktion des Smartspeakers über die Home-App läuft – und das Gerät ohne Aktivierung dort nicht auftaucht –, bleibt man mit aktivem ADP schlicht stecken.

Bislang musste man sich hier selbst helfen, das Update entweder auf einem iPhone, Mac oder iPad ohne ADP durchführen oder ADP kurzzeitig abschalten. Apple gibt hier nun nähere Tipps in einem frisch aufgesetzten Supportdokument. Der Konzern nennt dabei auch noch einen dritten Weg, wie man seinen HomePod mini auf einen aktuellen Stand bringt, der noch ein wenig unkomplizierter ist.

Apple erklärt das Problem zunächst so: "Mit Advanced Data Protection für iCloud benötigen alle Geräte, die Sie mit Ihrer Apple-ID verwenden, eine Mindest-Softwareversion. Wenn Sie den neuen HomePod einrichten oder sich nicht mit diesem anmelden können, nachdem Sie den erweiterten Datenschutz für Ihren Account aktiviert haben, müssen Sie möglicherweise die HomePod-Software aktualisieren." Mit dem (von Apple mittlerweile vom Markt genommenen) HomePod der ersten Generation geht dies wie erwähnt nur, indem man ADP kurzzeitig deaktiviert oder das Update mit einer Apple-ID und passenden Geräten durchführt, die ADP nicht aktiv haben.

Für den HomePod mini nennt Apple eine vereinfachte Upgrade-Möglichkeit. Dazu muss man den kleinen Siri-Speaker mit einem Mac oder PC mit seinem USB-C-Kabel verbinden, das normalerweise im Netzteil steckt. Auf dem Mac erscheint das Gerät dann im Finder, auf dem PC benötigt man die jüngste Version von iTunes. Nach Auswahl des HomePod kann man über "HomePod wiederherstellen" die jüngste Software einspielen lassen. Ist das Update beendet, bekommt man eine Benachrichtigung. Anschließend läuft der Setup-Prozess ganz normal weiter, der HomePod mini ist in der Home-App zu erkennen – auch mit aktivem ADP.

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(bsc)