ISE: “TV-Lautsprecher-Rahmen” statt einzelner Boxen oder Soundbar

Sound United hat jetzt eine Lösung für Kunden, denen Soundbars klanglich nicht ausreichen, die aber auch keine sichtbaren Frontboxen im Raum haben wollen.

Lesezeit: 2 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 25 Beiträge

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Von
  • Nico Jurran

Um den TV-Ton zu verbessern, gab es bislang üblicherweise zwei Ansätze: Zum einen kann man rechts und links neben den Fernseher und eventuell auch noch darunter Lautsprecher aufstellen, zum anderen auf eine Soundbar zurückgreifen. Sound United, bekannt vor allem durch seine Marken Denon und Marantz, zeigt auf der ISE in Barcelona aktuell einen anderen Ansatz: Ein Gehäuse, das um den Fernseher herum montiert wird. In ihm steckt hinter abnehmbaren Abdeckungen neben Front- und Center-Lautsprechern sogar der Subwoofer (über dem TV).

Dieser Weg bietet die Soundqualität großer Lautsprecher, ohne optisch negativ aufzufallen. Konkret handelt es sich um Boxen aus der 700er-Reihe aus der CustomID-Reihe des Herstellers Bowers & Wilkens, der mittlerweile auch zu Sound United gehört. Der Subwoofer ist B&Ws passives Modell ISW4, das folglich keinen eigenen Verstärker hat.

Sound Uniteds "TV-Rahmen" wird für Fernseher mit 55, 65 und 75 Zoll Bildschirmdiagonale angefertigt.

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Entwickelt wurde der Rahmen von der niederländischen Dependance von Sound United und ist bislang für TVs mit 55, 65 und 75 Zoll Diagonale gedacht. Im Preis zwischen 4500 und 9000 Euro sind die genannten Lautsprecher enthalten, jedoch nicht die ebenfalls nötigen Verstärker.

Die im "TV-Rahmen" eingebauten Lautsprecher haben alleine bereits eine Tiefe von bis zu 92,5 mm.

(Bild: heise online / Nico Jurran)

Bei der Vorführung spielte der Rahmen konkurrierende Soundbars erwartungsgemäß locker an die Wand. Im Vergleich zu einem Lautsprecher-Set fällt jedoch auf, dass die Stereo-Front nicht so breit ist wie bei weiter vom TV entfernt platzierten Frontboxen – auch das überrascht aber nicht. Dafür stehen eben wiederum keine Boxen im Raum. Den Massenmarkt strebt Sound United hier aber wohl auch nicht an: Der Rahmen wird auf Bestellung angefertigt.

Lesen Sie auch
Mehr von c't Magazin Mehr von c't Magazin

(nij)