Infrastructur as Code: HashiCorp Terraform 0.13 offen für neue Cloud-Anbieter

Neben der Veröffentlichung einer neuen Version für das Open-Source-Tool hat HashiCorp ein Business-Paket für die Terraform Cloud angekündigt.

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(Bild: Shutterstock/Milos Milosevic)

Von
  • Madeleine Domogalla

HashiCorp, ein Anbieter von Infrastructure-as-Code-Diensten (IaC) und Open-Source-Infrastruktur in der Cloud hat Version 0.13 für Terraform finalisiert. Das Open-Source-Tool für IaC soll mit dem Update neue Cloud-Anbieter nahtlos einbinden können. Darüber hinaus kann die Registry nun offenbar jeglichen verfügbaren Provider umfassen.

HasiCorp hatte auf seiner Hausmesse HashiConf Ende Juni bereits über die Beta-Version von Terraform berichtet. Finalisiert sind nun die neuen Funktionen count, for_each und depends_on, mit denen sich Module und Ressourcen offenbar klonen und die Instanzen zählen lassen (count). Darüber hinaus ist eine Aufschlüsselung nach Regionen, Ressourcen und Gruppen möglich (for_each).

Außerdem führt Version 0.13 einen neuen Block für benötigte Provider ein. Die erforderliche Provider-Syntax umfasst die Terraform-Provider-Quellsyntax, die eine Quelladresse unterstützen soll, einschließlich Support für Hostnamen mehrerer Registries und Namespaced-Provider. Außerdem hat das Entwicklerteam hinter Terraform auch an der HashiCorp Terraform Provider Registry gearbeitet. terraform init soll automatisch Partner- und Community-Provider in die Registry laden und installieren. Dabei wird offenbar der Arbeitsablauf wie bei den von HashiCorp unterstützten offiziellen Providern eingehalten. Nutzern der HashiCrop-Provider GCP, AWS und Azure bleiben die jeweiligen Konfigurationen weiterhin erhalten. Nähere Informationen zu Version 0.13 finden sich in den Release Notes.

Neben der Veröffentlichung des Updates hat HashiCorp ein neues Business-Paket für die Terraform Cloud angekündigt. Die darin enthaltenen Funktionen sollen die Automatsierungsmöglichkeiten um Enterprise-Features für die Bereitstellung in der Cloud erweitern. Dazu zählen Single Sign-On (SSO), die Integration in Okta, eine integrierte Audit-Protokollierung in Splunk. Das Paket bietet außerdem ein privates Netzwerk mit festen IP-Adressen und selbst gehosteten Agents, die Unternehmen zur Interaktion mit anderen Verwaltungsebenen über physische Umgebungen und private Netzwerke hinweg nutzen können.

Darüber hinaus bringt das Enterprise-Paket neue Funktionen für parallele Prozesse. Unternehmen sollen mehrere Jobs auf Terraform gleichzeitig skalieren können, um die Nachfrage von Endnutzern bei der Bereitstellung, Aktualisierung und Löschung der Infrastruktur bewältigen zu können. Zusätzlich bringt das Paket Service-Level-Agreements (SLAs) und Support-Optionen, die sich offenbar flexibel an die Anforderungen der Unternehmen anpassen lassen. Nähere Informationen zur Ankündigung des neuen Business-Pakets finden sich im Ankündigungsbeitrag auf dem HashiCorp-Blog.

(mdo)