Intel "Rocket Lake-S": Core i9-11900K und Co. erscheinen Ende März

Der Vorstellungstermin für Intels nächsten Desktop-Prozessoren stehen fest: Die 11. Core-i-Generation erscheint in knapp einem Monat.

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(Bild: Mindfactory)

Von
  • Mark Mantel

Intels Desktop-Prozessorgeneration Rocket Lake-S alias Core i-11000 soll am 30. März in den Verkauf starten. Das hat der Chiphersteller bekräftigt, nachdem der deutsche Onlinehändler Mindfactory verfrüht den Achtkerner Core i7-11700K für 470 Euro angeboten und verschickt hatte. Erste Kunden haben die CPU einen Monat vor dem eigentlichen Verkaufsstart erhalten.

Zu den konkreten Hintergründen und möglichen Konsequenzen äußern sich weder Mindfactory noch Intel. Grundsätzlich kommt es immer wieder vor, dass insbesondere kleinere Händler verfrüht mit dem Verkauf von Hardware beginnen. Der tagelange Verkauf einen Monat vor der Vorstellung ist jedoch außergewöhnlich, zumal Mindfactory zu den größten deutschen Verkäufern von Einzelkomponenten gehört.

Obwohl einige Käufer den Core i7-11700K jetzt bereits erhalten haben – Mindfactory nennt mehr als 120 verkaufte Prozessoren –, will Intel an der eigenen Planung festhalten. Das heißt, mit Testberichten auf Basis finaler BIOS-Versionen für Rocket Lake-S ist zum Monatsende zu rechnen.

Aus Mainboard-Herstellerkreisen war zu vernehmen, dass die kommenden Prozessoren wie der Core i9-11900K und Core i7-11700K auf allen Platinen mit den Chipsätzen Z590 und H570 laufen. In den kommenden Wochen sollen allerdings BIOS-Updates erscheinen, welche die Leistung der CPUs erhöhen können. Das ist ein übliches Prozedere, wie es auch AMD bei der Vorstellung neuer Ryzen-Modelle handhabt.

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Rocket Lake-S ist Intels letzte Core-i-Generation, die mit Strukturbreiten von 14 Nanometern hergestellt wird und die Wartezeit bis Alder Lake-S überbrückt. Kernmerkmale sind neue CPU-Kerne (Codename Cypress Cove) und eine integrierte Xe-Grafikeinheit – das erste große Architektur-Update seit Skylake (Core i-6000) von 2015.

(mma)