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Intel übernimmt Killer-NIC-Hersteller Rivet Networks

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Chip-Hersteller Intel kauft die Mobilitätsapp Moovit.

(Bild: dpa, Christoph Dernbach/dpa)

Prozessorhersteller Intel ist weiter auf Einkaufstour, dieses Mal auf dem Zettel: Der Netzwerkspezialist Rivet Networks, bekannt für die Marke Killer.

Der Prozessorhersteller Intel kauft die Firma Rivet Networks. Das schreibt Intel in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Rivet Networks ist vor allem für die Killer NICs (Network Interface Card) bekannt, also für Netzwerkkarten, die speziell für Gamer interessant sind.

"Die Hauptprodukte von Rivet Networks werden sich in das breite PC-Wlan-Portfolio von Intel einfügen, darunter die Killer-Marke", schreibt Chris Walker auf der Intel-Website [1]. Er ist Geschäftsführer der Mobile Client Platforms Group bei Intel.

Dabei scheint es Intel nicht nur um die Hardware des nun ehemaligen Konkurrenten zu gehen, Rivet Networks stellt auch Software bereit, die den Datenverkehr priorisiert. "Da wir Rivet Networks‘ Software hinzufügen, werden wir ihre Software an Kunden lizenzieren und neue Lösungen entwickeln, um die PC-Verbindung zu verbessern", schreibt Chris Walker.

Intel und Rivet Networks haben bereits früher zusammengearbeitet. Etwa beim Killer Wireless-AC 1550 oder beim Killer AX1650, das auf Intels Wi-Fi-6-Chipset basiert und unter anderem im Dell XPS 13 steckt [2]. Wie viel Geld Intel für Rivet Networks zahlt, ist momentan nicht öffentlich bekannt. Und ob die Marke Killer weiter bestehen bleibt, ist ebenfalls unklar.

(str [3])


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https://www.heise.de/-4726241

Links in diesem Artikel:
[1] https://newsroom.intel.com/editorials/intel-acquisition-may-2020/
[2] https://www.heise.de/meldung/Dell-XPS-13-Neues-Linux-Laptop-der-Developer-Edition-4503160.html
[3] mailto:str@heise.de