Internet der Dinge: HiveMQ kündigt Lasttestwerkzeug für MQTT-Anwendungen an

Mit HiveMQ Swarm sollen sich große IoT-Anwendungen mit sehr vielen MQTT-Clients, -Nachrichten und -Topics testen lassen.

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(Bild: RUKSUTAKARN studio / Shutterstock.com)

Von
  • Alexander Neumann

Mit Swarm sollen Unternehmen ihre IoT-Netze simulieren und testen können. Die neue Software hat HiveMQ, ein Anbieter von Produkten im Umgang mit dem IoT-Protokoll MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) mit Stammsitz in Landshut, angekündigt. Noch hat das neue Lasttestangebot für MQTT-Anwendungen jedoch den Status einer Early Access Preview, die sich aber zumindest ausprobieren lässt.

Swarm wird als verteilte Simulationsumgebung beschrieben, mit der sich offenbar Millionen von MQTT-Clients und MQTT-Nachrichten sowie Hunderttausende von MQTT-Topics testen lassen. Das Werkzeug umfasst einen Datengenerator zum Erstellen von Anwendungsfällen für Tests und ist außerdem für die Integration in die Cloud-Infrastruktur von Unternehmen konzipiert, einschließlich Public Clouds von etwa AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud Platform und Kubernetes-basierter On-Premise-Systeme. Außerdem lassen sich damit wiederverwendbare Szenarien aufsetzen, die das Verhalten von Geräten simulieren. Diese Szenarien können Anwender in die Entwicklungs-Pipeline integrieren und somit kontinuierliche Tests gewährleisten.

HiveMQ Swarm wird als Ergänzung zur MQTT-Plattform des Unternehmens angesehen. Bei ihr handelt es sich um eine MQTT-Broker-Messaging-Plattform, die für die Übertragung von Daten zu und von angeschlossenen IoT-Geräten entwickelt wurde. Sie nutzt das MQTT-Protokoll für den bidirektionalen Push von Daten zwischen Geräten und Unternehmenssystemen.

Weitere Informationen zu HiveMQ Swarm entnehmen Interessierte der Pressemeldung oder der Produktseite, auf der die Software auch heruntergeladen werden kann.

(ane)