IoT und Smarthome grafisch programmieren: Version 3.0 von Node-RED erschienen.

Node-RED ermöglicht es, die Geräte grafisch zu vernetzen und zu programmieren. Dazu werden wie in einer Schaltung einzelne Komponenten verbunden.

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Von
  • Carsten Wartmann

Node-RED ist das Rückgrat vieler Smarthomes, ermöglicht das grafische System es doch einfach und grafisch die Kommunikationsströme von einzelnen Komponenten zu verbinden und zu verarbeiten. Mit Node-RED Version 3.0 finden jetzt viele Neuerungen Einzug in das System.

Flow als grafische Programmierung und erzeugter Code

(Bild: nodered.org)

Node-RED ursprünglich vom IBM entwickelt, ist schon lange Open Source und ermöglicht es auch Gelegenheitsprogrammierern grafisch ihre Geräte, Schnittstellen und Dienste im Smarthome zu verbinden und mit den Verknüpfungen vielfältige Programmabläufe auch für das Internet of Things (IoT) zu realisieren.

Kern sind dabei die sogenannten Nodes, die miteinander verbunden und verknüpft werden, um Aktionen auszulösen oder Daten zwischen Geräten oder dem Internet zu senden. Die dabei entstehenden grafischen Konstrukte werden dann Flows genannt und können in Textform einfach weiter gegeben werden. Dabei kann das Node-RED-System auch durch Erweiterungen, die neue Nodes zur Verfügung stellen, erweitert werden.

Die Neuerungen von Node-RED 3.0 erstrecken sich auf das gesamte System vom Editor über die Runtime bis zu neuen Nodes. Einen guten Überblick verschafft das Video des Node-RED-Entwicklers Nick O'Leary.

Die Website von Node-RED bieten darüber hinaus einen riesigen Fundus an Dokumentation, Beispielen, Flows für alle möglichen Anwendungen und eine sehr große Community. Auch das Make Node-RED Special ist eine gute Grundlage für Einsteiger.

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(caw)