Java-Framework Quarkus 1.12 erhebt Fast jar zum Standard

Beim Packen von jars verwendet Quarkus nun das Format Fast jar und die RESTEasy-Reactive-Integration bietet nach dem Update Support für Multipart.

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(Bild: Stefan Schurr/shutterstock.com)

Von
  • Matthias Parbel

Während im vorangegangenen Release die Integration von RESTEasy Reactive und ein neues Dev UI im Fokus standen, wartet Quarkus 1.12 mit Multipart-Support für RESTEasy Reactive auf und verwendet nun Fast jar als Standardformat beim Packen von jars. Nach dem Update des Java-Frameworks sollten Entwicklerinnen und Entwickler vorzugsweise auf GraalVM 21.0 vertrauen. Darüber hinaus sind die bereits längere Zeit als veraltet (deprecated) gekennzeichneten Vert.x Axle und RX Java managed Instances endgültig entfallen.

Das ursprünglich in Version 1.5 zum Verbessern der Boot-Zeiten eingeführte Paketierformat Fast jar ist nach Einschätzung des Quarkus-Entwicklerteams inzwischen so weit gereift, dass es künftig als Standard beim Packen von jars gilt. An Stelle der bisherigen uber jars beziehungsweise dem Verfahren mit -runner.jar und dem lib/-Verzeichnis müssen Entwicklerinnen und Entwickler beachten, dass die Artefakte nun im Verzeichnis quarkus-app landen. Beim Deployment einer Anwendung muss daher künftig auch diese Verzeichnis komplett bereitgestellt werden. Auch etwaige Dockerfiles müssen diese Änderung berücksichtigen. Der neue Startbefehl lautet:

java -jar target/quarkus-app/quarkus-run.jar

Die seit Quarkus 1.11 offiziell nicht mehr als experimentell eingestufte RESTEasy-Reactive-Integration will das Entwicklerteam nun kontinuierlich ausbauen. Ein erster Schritt erfolgt im aktuellen Update mit der Einführung von Support für Multipart, die sich an der Umsetzung in RESTEasy orientiert. Weitergehende Informationen dazu finden sich im RESTEasy Reactive Guide.

Einen Überblick aller Änderungen und Verbesserungen im Update des Java-Frameworks fassen der Blogbeitrag zur Veröffentlichung von Quarkus 1.12 sowie das Changelog zusammen.

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