JavaScript: Stabile Version von Nuxt 3.0.0 ist fertig

Nuxt, ein Framework zur Entwicklung grafischer Web-Oberflächen auf Basis von Vite, Vue3 und Nitro, steht nun in einer ersten stabilen Version bereit.

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(Bild: Trismegist san/Shutterstock.com)

Von
  • Frank-Michael Schlede

Das Open-Source-Framework Nuxt steht unter der MIT-Lizenz zur Verfügung. Es wurde mit dem Anspruch entwickelt, Web-Entwicklerinnen und -Entwicklern ein Meta-Framework anzubieten, das ihnen ermöglichen soll, Web-Anwendungen zu bauen, die auf jeder Plattform laufen können, die JavaScript unterstützt. Nach einer Beta-Version im letzten Jahr stellten die Macher hinter dem Framework unter der Versionsnummer 3.0.0 die erste stabile Version von Nuxt vor.

In einem Online-Beitrag auf der Webseite von Nuxt heben die Entwicklerinnen und Entwickler ganz besonders hervor, dass sie mit dieser Version das Ziel einer stabilen API erreicht haben, die für den produktiven Einsatz bereit ist. Ein Ziel, das sie schon bei der Vorstellung der Public-Beta-Version im letzten hervorgehoben haben. Die Software verfügt nun über mehr als 50 unterstützte Module, die sowohl von der Community als auch vom Nuxt-Team mit Hilfe des Nuxt Kit entwickelt wurden.

Das Entwicklerteam betont dabei auch, dass alle Composables, Dateisystemkonventionen und Konfigurationen weiterhin rückwärtskompatibel mit Nuxt 3.0.0 sind. Allerdings merken sie auch an, dass sich einige Änderungen ergeben, was auf die Natur der Meta-Frameworks zurückzuführen sei, wenn Benutzerinnen und Benutzer die zugrunde liegenden Abhängigkeiten (vite, rollup und nitropack) aktualisieren. Dank der neuen Nuxt Kit- und Schema-Tools sollen derartige Upgrades abwärtskompatibel sein, solange die Anwender dokumentierte Funktionen verwenden. Kit und Schema sollen so auch eine bessere zukünftige Kompatibilität garantieren können. Das Entwicklerteam verspricht sich davon, dass in Zukunft schneller iterieren und die nächsten Hauptversionen von Nuxt planen können.

Nuxt 3 unterstützt laut den Informationen auf der Webseite offiziell nur eine Reihe von Browsern, die als “Core Browser Set“ oder auch “Evergreen Browser“ bezeichnet werden. Diese Auswahl deckt sich laut dem Entwicklerteam von Nuxt auch mit der des web.dev-Teams. Sie umfasst ein Browserset, das laut deren Ansicht die meisten Entwickler und Entwicklerinnen unterstützen müssen, wenn es keine spezifischen Einschränkungen gibt. Dabei wurden die Nutzungszahlen, die Erwartungen der Entwickler und die vorhandene Unterstützung im Ökosystem berücksichtigt. Dieses “Kernbrowser-Set“ beinhaltet dabei die jeweils zwei neuesten Hauptversionen von Chrome, Firefox und Edge auf monatlicher und Safari auf jährlicher Basis.

Auf der Serverseite unterstützt Nuxt 3 im Moment Node.js 14, 16, 18 und 19. Das Entwicklerteam ermutigt die Nutzer und Nutzerinnen, die neuesten LTS-Releases von Node.js zu verwenden. Sie heben dabei hervor, dass sie die pushen, sobald sie von den wichtigsten Einsatzplattformen angenommen werden. Das bedeutet, dass die Node.js-Versionen so lange unterstützt werden, wie sie vom Node.js-Team auf rollierender Basis in Nicht-Hauptversionen von Nuxt unterstützt werden. Da 14.x bald ausläuft, spricht das Nuxt-Team noch die dringende Empfehlung aus, auf die neueste Version 18.x zu aktualisieren, wann immer dies möglich ist.

Da die Nuxt-Entwicklung zu einem Großteil auf Anstrengungen der Community setzt, sollten interessierte Entwicklerinnen und Entwickler unbedingt einen Blick auf die umfangreichen Informationen auf der Webseite werfen. Dort können sie auch eine umfassende Einführung zum Einsatz und Gebrauch des Frameworks finden.

(fms)