KDE Slimbook: Linux-Notebook mit Ryzen 7 4800H und wahlweise 14-Zoll-Display

Bisherige Notebooks mit AMDs Ryzen-4000H-Kombiprozessoren ohne zusätzlichen Grafikchip nutzten 15,6-Zoll-Bildschirme. Slimbook bietet auch eine 14-Zoll-Version.

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(Bild: Slimbook / KDE)

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PC-Hersteller Slimbook hat zusammen mit dem Linux-Projekt KDE zwei Notebooks angekündigt, die mit AMDs Achtkern-Mobilprozessor Ryzen 7 4800H daherkommen. Der Clou: Als Betriebssystem ist KDE Neon auf Basis von Ubuntu LTS vorinstalliert, zudem verzichten die Unternehmen auf einen eigenständigen Grafikchip. Stattdessen kommt die integrierte Vega-7-Grafikeinheit mit 448 Shader-Kernen und bis zu 1600 MHz Taktfrequenz zum Einsatz.

Die 15,6-Zoll-Version scheint sich die gleiche Plattform wie Tuxedos Pulse 15 (ebenfalls mit Linux) zu teilen, allerdings mit kleineren Änderungen, darunter der gewichene SD-Kartenleser. Gänzlich neu ist die Ausführung mit 14 Zoll großem Bildschirm, das KDE Slimbook 14. In beiden Fällen stellen die Displays 1920 × 1080 Pixel (Full HD) mit 60 Hertz dar und decken den sRGB-Farbraum komplett ab.

Aufgrund der geringeren Größe fällt der Akku im KDE Slimbook 14 mit 47 Wattstunden deutlich kleiner aus als im KDE Slimbook 15 (92,6 Wh). Die Anschlüsse sind identisch: dreimal USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s), darunter ein Typ-C-Anschluss, einmal USB 2.0, HDMI 2.0, Gigabit-Ethernet und Kombi-Audioklinke. Die Notebooks funken im Wi-Fi-6-Netz (WLAN 802.11ax) und mit Bluetooth 5.0. Die 14-Zoll-Variante wiegt etwa 1 kg, der große Bruder 1,5 kg.

Slimbook verbaut eine 250 GByte bis 2 TByte große PCI-Express-3.0-SSD und 8 bis 64 GByte DDR4-3200-RAM in Form von SO-DIMMs. Das KDE Slimbook 14 startet ab 900 Euro; mit 16 GByte RAM und 1 TByte großer SSD kostet das Modell 1130 Euro. Die 15er-Variante ist 30 Euro teurer.

Der Hersteller sitzt in Spanien und verschickt Bestellungen auch nach Deutschland. Innerhalb der EU fallen keine Importgebühren abseits der Versandkosten an. Käufer können im Konfigurator ein deutsches Tastatur-Layout auswählen.

(mma)