Kali Linux 2022.2 mit polierter Optik und in unkaputtbar

Das neue Kali Linux ist da. Dank Snapshots kann man das System nun zurücksetzen. Neue Tools erweitern den Funktionsumfang.

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Von
  • Dennis Schirrmacher

Die neue Kali-Linux-Version 2022.2 steht ab sofort zum Download bereit. Die Entwickler haben das System nicht nur optisch moderner gestaltet, sondern auch neue Funktionen und Werkzeuge integriert.

Kali Linux richtet sich an Sicherheitsforscher, die das System unter anderem für Sicherheitstests in Netzwerken oder zur forensischen Dateianalyse nutzen können. Kali Linux ist in mehreren Ausgaben, etwa für ARM-Prozessoren oder virtuelle Maschinen, herunterladbar. Wer das System bereits nutzt, kann es auch auf die neue Version aktualisieren.

In einem Blog-Beitrag haben die Entwickler die Änderungen zur Vorversion zusammengetragen. Dank der aktuellen Version der Desktopumgebung GNOME 42 erstrahlt das System nun in einem moderneren Look. Von praktischem Nutzen dürften die jetzt verfügbaren Screenshot- und Screen-Aufnahme-Tools sein.

Alternativ steht die Desktopumgebung KDE Plasma 5.24 zur Auswahl. Außerdem können Nutzer dank verschiedener Xfce Tweaks unter anderem ein Standard-Hintergrundbild für Umgebungen mit mehreren Bildschirmen festlegen.

Dank der Unterstützung des BTRFS-Dateisystems und der damit einhergehenden Snapshot-Funktion können Nutzer jetzt in der Zeit zurückreisen. Sorgt etwa eine Treiber-Installation für Fehler, springt man mit wenigen Klicks einfach zum System-Zustand vor der Treiber-Installation zurück. Die Entwickler nennen dieses Feature "Kali Unkaputtbar".

Zusätzlich haben die Entwickler noch neue Tools wie BruteShark zur Netzwerkanalyse, das HTTP-Toolkit Httpx und den Wifi-Analyzer Sparrow-wifi implementiert. Obendrein soll Kali Linux aufgrund diverser Optimierungen auf ARM-Geräte wie dem Raspberry Pi besser laufen.

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(des)