Konica Minolta: Globaler Cloud Print Service für Unternehmen

Vom Schreibtisch über die Cloud zum Druckerraum: Konica Minolta möchte mit seinem Cloud Print Service Admins die Verwaltung der Print-Infrastruktur abnehmen.

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(Bild: Konica Minolta)

Von
  • Susanne Nolte

Konica Minolta startet einen globalen Cloud Print Service, um die gesamte Print-Infrastruktur seiner Kunden aus einer Hand zu verwalten. Kunden lagern dabei ihre gesamte Druckumgebung in die Cloud von Konica Minolta aus. Der Hersteller übernimmt dann das zentrale Management der gesamten Print-Infrastruktur des Kunden.

Der Cloud Print ist in einem deutschen Rechenzentrum in Frankfurt gehostet und soll unter anderem nach ISO 27001:27017 zertifiziert sein. Dadurch bleiben alle Daten innerhalb des Rechtsraumes der Europäischen Union. Die DSGVO werde ein- und die Print-Infrastruktur auf dem neuesten Stand gehalten.

Schickt ein Anwender seinen Druckjob ab, wandert das Dokument in die Cloud, von wo aus der Nutzer es am gewünschten Multifunktionssystem abruft. Dort druckt er es mit Follow-Me-Authentifizierung aus. Details hierzu finden sich in der Ankündigung des Anbieters.

Konica Minolta verspricht ein gesteigertes Security-Level und das Wegfallen der Anfangsinvestition etwa in das User-Management der Print-Infrastruktur. Der globale Print-Service beruht auf der IWS-Technik der IT-5- und IT-6-Systeme von Konica Minolta. In Rechnung gestellt werden sollen nur die tatsächlich in Anspruch genommenen Dienstleistungen.

Zudem ist der Cloud Print Service in die Cloud-Plattform bizhub Evolution von Konica Minolta integriert. Damit können Anwender ihre Druckjobs über vier unterschiedliche Wege abschicken: entweder über die bizhub-Evolution-Homepage, über eine Browser-App, über eine Sidebar am Bildschirmrand oder mithilfe eines Druckertreibers aus der jeweiligen Anwendung.

Im nächsten Schritt will Konica Minolta in seinen Cloud-Print-Dienst auch den Universal Print Service von Microsoft integrieren. Letzterer bietet unter anderem universelle Druckfunktionen an, mit der Unternehmen etwa die Verwaltung der Druckertreiber auslagern können. Microsoft will Universal Print als Teil des Microsoft 365-Abonnements im ersten Quartal 2021 bereitstellen.

(sun)