Konzeptauto Moeye in fünf verschiedenen Duftnoten

Das japanische Unternehmen Kyocera hat vorgestellt, wie es sich den Innenraum eines Autos der Zukunft vorstellt.

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Konzeptauto Moeye in fünf verschiedenen Duftnoten

(Bild: Kyocera)

Von
  • Andreas Wilkens

Kyocera wird den meisten Menschen hierzulande eher aus dem Bereich Computerdrucker bekannt sein, nebenher arbeitet das japanische Unternehmen aber auch an Konzepten für Autos. Das nun vorgestellte Autokonzept "Moeye" besticht nicht nur durch ein Retrodesign, die Passagiere können je nach Laune zwischen fünf verschiedenen Düften für den Innenraum wählen.

Insgesamt hat sich Kyocera in der "Moeye"-Entwicklung vor allem auf den Innenbereich konzentriert. Zum Beispiel erscheint auf dem Over-Head-Display – Kyocera nennt es Aerial Display – eine stilisierte kleine Figur namens "Mobisuke", die den Passagieren unter anderem Navigationshinweise erklären soll. Auch können die Insassen ein virtuelles 3D-Bild der Straße sehen, wodurch das Sichtfeld des Fahrers erweitert werden soll.

Die Ober- und Türlichter sollen sich dank Kyoceras Technik Ceraphic LED besser an das Spektrum des Sonnenlichts anpassen und subtilere Farbunterschiede als konventionelle LED-Technik ermöglichen können.

Kyoceras Konzeptauto Mobeye (16 Bilder)

Retrograd wirkt das äußere Erscheinungsbild des Moeye.
(Bild: Kyocera)

Das Armaturenbrett sowie die Mittelkonsole sind mit der taktilen Rückmeldungstechnik "Haptivity" ausgestattet. Der Druck der Fingerspitze löst kleine Vibrationen aus, die das Gefühl imitieren sollen, einen Knopf zu drücken. Damit sollen Passagiere das Armaturenbrett "natürlich und intuitiv" nutzen können, schildert Kyocera.

Vibrations-Lautsprecher sollen mit piezoelektrischen Elementen den Schall im gesamten Innenraum verteilen. So entstehe eine fürs Ohr angenehme Klangwelt. Auch in den Kopfstützen befinden sich Vibrations-Lautsprecher, die die Passagiere mit klarem und direktem Sound versorgen sollen.

(anw)