KubeCarrier: Cloud-natives Service-Management mit Kubernetes Operators

Kubermatic bringt mit dem Open-Source-Projekt KubeCarrier eine zentrale Verwaltung für Services in Multi-Cloud- und Multi-Cluster-Umgebungen an den Start.

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KubeCarrier: Cloud-natives Service-Management mit Kubernetes Operators
Von
  • Matthias Parbel

Einen Operator für Kubernetes Operator kündigt das Hamburger Unternehmen Kubermatic (vormals Loodse) unter der Bezeichnung KubeCarrier an. Das neue Open-Source-Projekt führt die Kubernetes API und Kubernetes Operators in einem Framework zusammen, mit dem sich ein zentraler Verwaltungspunkt für das Service-Management einrichten lässt. KubeCarrier ermöglicht Nutzern sowohl Cloud-native Software wie auch Dienste von einem einzigen Multi-Cloud- und Multi-Cluster-Hub aus bereitzustellen.

Um auch Zehntausende von Applikationen, Funktionen und weitere Ressourcen über verschiedene Clouds und Regionen hinweg bereitstellen und verwalten zu können, verspricht Kubermatic eine umfassende Skalierbarkeit für KubeCarrier, die bis zu mehreren Tausend Kubernetes-Clustern reichen soll. KubeCarrier soll damit Unternehmen gezielt bei ihrer Cloud-nativen Transformation unterstützen, wie Kubermatic-CEO Sebastian Scheele betont, und auch Spielraum für das weitere Wachstum der verwalteten Umgebungen bieten – ergänzend zur Kubermatic Kubernetes Platform und KubeOne.

Neben der nativen Unterstützung für Kubernetes Operators fungiert KubeCarrier als Application Service Store samt automatischer Konfiguration und anpassbarer Anwendungsdienste. Nutzer können sowohl das Lifecycle-Management wie auch die automatische Provisionierung von Diensten, Anwendungen sowie über APIs ansprechbare Hardware zentral steuern. Darüber hinaus dient KubeCarrier als dynamische Registratur – Cloud-, Regions- und Rechenzentrums-übergreifend. Auch das Rechtemanagement und die Nutzerverwaltung in Multi-Tennant-Umgebungen lässt sich mit KubeCarrier zentral abwickeln.

Kubermatic stellt die aktuell in Version 0.3.0 vorliegende Open-Source-Software ab sofort unter Apache-2.0-Lizenz zur Verfügung. Nähere Informationen finden sich im Blogbeitrag zur Ankündigung von KubeCarrier sowie auf der GitHub-Seite zum Projekt.

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