Kubernetes: SUSE Rancher 2.6 verwaltet auch Cluster auf Azure und Google GKE

Ergänzend zu Amazon EKS bietet Rancher nun das komplette Lifecycle-Management für Kubernetes Cluster auf den Cloud-Plattformen Microsoft AKS und Google GKE.

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Container: Rancher 2.5 bietet vereinfachtes Cluster-Management bis zur Edge

(Bild: Rancher Labs)

Von
  • Matthias Parbel

SUSE hat Version 2.6 seiner Kubernetes-Verwaltungsplattform Rancher vorgelegt. Mit dem Update sollen Anwenderinnen und Anwender von einer übersichtlicher gestalteten Benutzeroberfläche und verbesserten logikbasierten Workflows profitieren. Darüber hinaus lässt sich Rancher nun auch für das umfassende Lifecycle-Management gehosteter Kubernetes-Cluster in der Cloud auf zwei weiteren Plattformen nutzen: beim Microsoft Azure Kubernetes Service (AKS) und auf der Google Kubernetes Engine (GKE).

Durch die Integration der neuesten Rancher-Version in die SUSE Linux Enterprise Base Container Images (SLE BCI) sollen Unternehmen auf erweiterte Sicherheits- und Compliance-Funktionen vertrauen können, wenn sie neue Anwendungen entwickeln und deren Cluster-Umgebungen skalieren müssen. Leichter nachvollziehbare Audit-Protokolle sollen zudem das Einhalten der betreffenden Anforderungen vereinfachen. Zudem soll in Zukunft das GitOps-Provisioning via Cluster-API neue Implementierungen auf Basis benutzerdefinierter Cluster-Vorlagen standardisieren und damit weniger fehleranfällig gestalten. SUSE Rancher 2.6 gewährt Anwenderinnen und Anwendern eine erste Technical Preview auf die GitOps-Funktionen.

In Version 2.5 hatte SUSE ein neues Cluster-Dashboard für detailliertere Einblicke in die Performance eingeführt und das Anwendungsmonitoring mit erweiterten Logging-Funktionen ergänzt. Die Verbesserungen im aktuellen Release zielen auf vereinfachtes Bereitstellen und Cluster-Management ab. Eine überarbeitete Benutzeroberfläche und plattformweit verfügbare logikbasierte Workflows sollen das Verwalten einzelner wie auch multipler Cluster in einem einzigen Fenster ermöglichen. Laut SUSE sollen Rancher-Nutzer dadurch sowohl Zeit als auch Ressourcen sparen.

Zu guter Letzt bietet SUSE Rancher 2.6 Support für eine größere Auswahl an Cloud-Plattformen für das Hosting von Kubernetes-Clustern. Neben Amazon EKS können Unternehmen ihr Cluster-Lifecycle-Management ab sofort auch auf Microsoft AKS und Googles Kubernetes Engine ausdehnen. Zum Erweitern der Multi-Cloud-Infrastruktur lassen sich bereits vorhandene gehostete Cluster laut Release-Meldung direkt in Rancher importieren und umfassend verwalten.

Mehr Informationen zu den Neuerungen in SUSE Rancher 2.6 bieten der Community-Blog sowie das folgende Video:

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