Kurz Informiert: TikTok, Homeoffice-Gesetz, Tesla-Ladestationen, Corona-Warn-App

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Sylke Wilde

"ByteDance hat uns heute wissen lassen, dass sie das US-Geschäft TikToks nicht an Microsoft verkaufen." Das hat Microsoft am Sonntag mitgeteilt. Der Softwarekonzern hatte gemeinsam mit dem weltgrößten Einzelhändler Walmart versucht, TikToks US-Geschäft zu übernehmen. Oracle verhandelt offenbar noch mit TikTok-Eigentümer ByteDance, doch die Zeit drängt. Denn US-Präsident Donald Trump hat durch eine Verfügung Verhandlungen über den Verkauf TikToks erzwungen.

Mit dem neuen Homeoffice-Gesetz will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Arbeitnehmer davor schützen, rund um die Uhr verfügbar zu sein. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Heil will noch in diesem Herbst ein Regelwerk vorlegen, das Arbeitnehmern neue Freiheiten gibt, sie aber zugleich auch vor einer vollständigen Entgrenzung der Arbeit zum Privatleben schützt. Bei Arbeitgebervertretungen stößt ein gesetzlich verankerter Anspruch auf Homeoffice auf Ablehnung. Sie wünschen sich lieber Maßnahmen, die Wachstum und Flexibilität der Unternehmen fördern.

An Teslas V3-Superchargern tanken derzeit andere E-Autos Strom – und das sogar kostenlos. Vermutlich ist das auf einen Software-Fehler in Teslas Lade-Infrastruktur zurückzuführen. Das berichtet unter anderem die News-Seite electrek. Eigentlich prüft die Ladestation vor dem Aufladen, ob es sich um ein Tesla-Fahrzeug handelt. Die kursierende Theorie lautet, dass beim Handshake zwischen Ladestation und Fahrzeug etwas schiefgeht und irrtümlich das Betanken freigeschaltet wird. Sollte es sich tatsächlich um einen Bug handeln, ist davon auszugehen, dass er schnell behoben wird.

Sind Corona-Warn-Apps wirklich in der Lage, Menschen bei einem Risikokontakt zu warnen, damit potenziell ihr Leben zu retten – oder werden mit der Technik nur Ressourcen verplempert? Eine neue Studie der Oxford University in Zusammenarbeit mit Google kommt zu dem Schluss, dass Kontaktverfolgungsprogramme Infektionen, Krankenhauseinweisungen und Todesfälle tatsächlich reduzieren –, und zwar sogar weitgehend unabhängig davon, von wie vielen sie genutzt werden. Das schreibt Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

(sy)