Kurz informiert: 49-Euro-Ticket, DocOnLine, Boxcryptor, Verbraucherzentrale

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald
Inhaltsverzeichnis

Die Bundesländer wollen das 49-Euro-Ticket im Nah- und Regionalverkehr zum 1. April einführen. Das geht aus dem Beschlusspapier der Verkehrsministerkonferenz hervor. Zugleich erwarten die Länder vom Bund, dass eventuell entstehende Mehrkosten zu gleichen Teilen zwischen Bund und Ländern aufgeteilt und gemeinsam getragen werden. Bremens Verkehrssenatorin Maike Schaefer, unter deren Vorsitz die Konferenz stattfand, sagte, ein Starttermin 1. Januar sei zu ambitioniert gewesen. Die Einführung des Tickets sei organisatorisch, rechtlich und finanztechnisch eine große Herausforderung.

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Das ursprünglich auf zwei Jahre angesetzte Pilotprojekt DocOnLine, das die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns unter anderem zur Verbreitung von Videosprechstunden ins Leben gerufen hatte, wird bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Während Patienten einen "niedrigschwelligen Zugang zu vertragsärztlichen Behandlungen" erhalten sollen, können Ärzte mit DocOnLine freie Termine in ihrer Praxis mit weiteren Patienten füllen. Die KVB hatte 100 niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten den durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung lizenzierten Videodienst Womba kostenlos zur Verfügung gestellt. Außerdem wird jeder Arzt-Patienten-Kontakt zusätzlich mit 15 Euro vergütet. Allerdings dürfen die Ärzte nicht mehr als 30 Prozent ihrer Leistungen als Videosprechstunde erbringen.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Die Augsburger Secomba GmbH hat ihren Verschlüsselungsdienst Boxcryptor an den US-amerikanischen Cloud-Betreiber Dropbox verkauft. Dropbox will die Dateiverschlüsselung künftig für kostenpflichtige Verträge mit Geschäftskunden anbieten. Secomba versichert, dass bestehende Boxcryptor-Verträge bis Vertragsende weiter laufen und keine Daten an Dropbox gehen werden. Neukunden nimmt Boxcryptor allerdings nicht mehr an. Sowohl Dropbox als auch die Secomba GmbH sprechen nicht von einer kompletten Übernahme. Dropbox habe geistiges Eigentum und wichtige Techniken der Augsburger Firma gekauft, aber nicht Secomba selbst.

Derzeit haben Cyberkriminelle es auf Zugangsdaten von ING-DiBa-Kunden abgesehen. Zudem geben sich Telefonbetrüger als "Kanzlei der Verbraucherzentrale" aus und versuchen, potenziellen Opfern Geld abzuluchsen. Davor warnen die Verbraucherzentralen. Bei Zweifeln an der Echtheit einer Mail sollten sich die Empfänger bei ihrer Bank rückversichern und gegebenenfalls ihre Ansprechpartner kontaktieren.

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(igr)