Kurz informiert

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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  • Sylke Wilde

Rund 58 Prozent aller Windows Server im Internet werden nicht mehr regelmäßig mit Sicherheits-Updates versorgt und sind damit tickende Zeitbomben. Das hat ein Scan aller im Internet erreichbaren Systeme durch Rapid7 ergeben. Die große Mehrzahl dieser unsicheren Systeme fand Rapid7 in den USA und in China. In Deutschland sieht die Situation zwar etwas besser aus; doch auch hierzulande fand die Sicherheitsfirma viele zehntausende Systeme mit Windows Server 2008.

Es sei halt die beste Suchmaschine – lautet Googles Verteidigung gegen eine neu eingereichte US-Kartellklage, die sich mit Googles Dominanz auf dem Suchmaschinenmarkt auseinandersetzt. Nicht zum ersten Mal wird dem Unternehmen vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung mit wettbewerbswidrigem Vorgehen zu festigen. "Die Beschwerde der Behörde fußt auf dubiosen Argumenten, die unsere Erfolge, Google zur einfach verfügbaren Suchmaschine für die Menschen zu machen, kritisieren", heißt es in einem Blogbeitrag von Kent Walker, Senior Vice President für Global Affairs bei Google.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Ein Länderverbund aus Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Island, Norwegen, Polen, Schweden, Schweiz und Tschechien baut in Rahmen des EU-Förderprojekts EuroHPC den Supercomputer LUMI. Bis Ende 2021 soll er vollständig ans Netz gehen. Zum Einsatz kommen laut Mitteilung noch nicht vorgestellte Prozessoren und GPU-Beschleuniger von AMD. Die EU steuert die Hälfte von gut 200 Millionen Euro zum Bau und Betrieb bei und sichert sich 50 Prozent der Rechenleistung, die andere Hälfte kommt vom verantwortlichen Länderverbund, deren Mitglieder anteilig Zugriff auf den Supercomputer erhalten. Gedacht ist das System primär für Wettersimulationen und zur Erforschung von Krankheiten.

Das Entsetzen über die barbarische Ermordung eines Lehrers in Frankreich ist groß. Regierungschef Jean Castex will nun stärker soziale Medien ins Visier nehmen. Er kündigte am Dienstag in der Nationalversammlung an, eine Gefährdung durch Veröffentlichung persönlicher Daten solle zur Straftat werden. Ein bereits existierendes Gesetz gegen Hasskommentare im Internet solle ergänzt werden, sagte der Mitte-Rechts-Politiker.

(sy)