Kurz informiert: AKW Saporischschja, Gasverbrauch, Fusionsreaktor, Pac-Man

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Das russische Außenministerium zeigt sich bereit, Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Agentur IAEA zum ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja zu lassen. Russische Truppen halten das Atomkraftwerk in der Südukraine seit Anfang März dieses Jahres besetzt. IAEA-Generalsekretär Rafael Mariano Grossi hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Arbeitsbedingungen des Personals in dem AKW unhaltbar seien und dadurch die Sicherheit gefährdet sei. In den vergangenen Tagen wurde das Gelände des AKW außerdem mehrfach mit Raketen und großkalibriger Artillerie beschossen. Russland und die Ukraine machen sich dafür gegenseitig verantwortlich. Grossi verlangte für seine Inspektoren Zugang zu dem AKW, damit sie selbst die Sicherheitslage überprüfen können.

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Die Mitgliedstaaten der EU verfolgen nun offiziell das Ziel, ihren Gasverbrauch bis zum 31. März 2023 freiwillig um 15 Prozent gegenüber ihrem Durchschnittsverbrauch der letzten fünf Jahre zu senken. Falls das nicht reicht, wird ein "Unionsalarm" ausgelöst. Die bis dahin freiwilligen Gas-Einsparungen würden dann verpflichtend. Die vorige Woche vom Rat der EU beschlossene Verordnung wurde nun im Amtsblatt der EU veröffentlicht und ist dadurch in Kraft getreten. Der Chef der Bundesnetzagentur Klaus Müller geht davon aus, dass sich ein Gasmangel im kommenden Winter nur vermeiden ließe, wenn die Menschen in Deutschland mindestens 20 Prozent Gas einsparen.

Kurz informiert – auch als Podcast

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Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Greifswald stehen vor der nächsten Experimentierphase: In der Großforschungsanlage Wendelstein 7-X sollen die Versuche intensiviert werden, um die Energieproduktion der Sonne auf der Erde nachzuahmen und so langfristig eine alternative Stromquelle zu erschließen. Die in der Anlage entstehende Hitze soll als Energiequelle genutzt und mittels Wärmetauscher und Dampfturbine zu Strom umgewandelt oder als Direktwärme in Heizsysteme abgeführt werden. Solche Fusionskraftwerke sind zwar nukleare Anlagen. Allerdings fällt dabei kein hoch-radioaktiver Abfall an.

Der japanische Spielepublisher Bandai Namco plant eine Realverfilmung, die auf dem Videospielklassiker Pac-Man basiert. Das meldet das US-Branchenblatt The Hollywood Reporter. Verantwortlich für die Produktion soll demnach das junge Filmstudio Wayfarer sein. Mit Einnahmen von über 3,5 Milliarden US-Dollar ist Pac-Man laut Guiness Buch der Rekorde der einträglichste Arcade-Automat weltweit, das Spiel gilt als eines der besten Videospiele überhaupt.

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(igr)