Kurz informiert: Abgasskandal, Facebook, Google, Roboterautos

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel Grünewald

Daimler legt mit zwei Vergleichen die Ermittlungsverfahren der US-Behörden und zahlreiche Klagen von Autobesitzern bei, wie das Justizministerium und der Konzern selbst mitteilten. Dem Konzern und seiner Tochter Mercedes-Benz USA wurden überhöhte Abgaswerte bei rund 250.000 Autos mit Dieselmotor vorgeworfen. Der Vergleich kostet Daimler rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Komplett erledigt ist die Angelegenheit für den deutschen Autobauer allerdings noch nicht. Die Vergleiche müssen in den USA noch gerichtlich genehmigt werden und beenden nur Zivilverfahren, sodass weitere strafrechtliche Konsequenzen nicht auszuschließen sind.

Facebook hat ein Klima-Informationszentrum eingerichtet, in dem verlässliche wissenschaftliche Informationen zum Klimawandel zusammengestellt und online abrufbar sind. Wie Facebook in einem Blog-Beitrag schreibt, habe das soziale Netzwerk erkannt, wie wichtig und hilfreich es ist, wenn Menschen korrekte Informationen zu einem Thema erhalten, das von globaler Bedeutung ist. Das habe bereits das Beispiel des COVID-19-Informationszentrums von Facebook gezeigt. Mit dem Klima-Informationszentrum will man nun an die damit gemachten positiven Erfahrungen anknüpfen.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Google will künftig alle seine Rechenzentren und Büros mit CO2-freier Energie versorgen. Das kündigte Konzernchef Sundar Pichai in einer Videobotschaft an. "Wir werden dies erreichen, indem wir rund um die Uhr kohlenstofffreie Energie überall dort kaufen, wo wir tätig sind." Google werde Technik fördern, die eine CO2-freie Versorgung ermögliche. Außerdem werde das Unternehmen eine Politik unterstützen, die ein kohlenstofffreies Elektrizitätssystem schaffen werde. Google will dies bis 2030 erreichen.

Die Erwartungen an Roboterautos sind hoch: Sie sollen etwa dank des Einsatzes von Techniken Künstlicher Intelligenz helfen, Unfälle weitgehend zu vermeiden. Forscher der TU München haben auf dem Weg zu diesem Ziel nun einen neuen Ansatz vorgestellt: Sie wollen anhand von Echtzeitdaten online live testen, ob sich autonome Fahrzeuge an die Regeln halten und sicher agieren. Den Wissenschaftlern zufolge kann ein solches Online-Verifikationssystem auch Situationen bewältigen, die während der Konstruktion nicht bedacht wurden oder im Probebetrieb nicht vorkamen.

(igr)